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Licht später Winterwochen.

Februar. Kurzer zweiter Monat des Jahres, wenn auch in 2020 um einen Schalttag länger. Winter, mit etwas Sonne, etwas Regen, viel Sturm in mehrerlei Hinsicht, wenig Schnee. Das Leben in der Stadt schwankt zwischen Frost und Frühling, in den Menschen, in den Straßen, in der Natur. Im Garten wird das Braun ganz langsam wieder grüner, häufen sich Farbtupfer dazwischen. Bäume werden nach Vorgabe beschnitten, auf eine Länge, die schmerzt –

Nebel über dem Land

Auch wenn er eigentlich durchwachsener und deutlich vielseitiger war: Die Erinnerung an den Oktober wird geprägt bleiben von seinen letzten Tagen. Klarer Himmel. Sonne. Goldener Herbst. Kalte Luft. Ein langsames Zurückweichen des regulären städtischen Lebens in geschlossene Räume, Rückbesinnung auf Kerzen und wärmere Kleidung. Bürgersteige überzogen von einem weichen Teppich aus Laub. Rauhreif auf Dächern und den letzten gelben und orangefarbenen Beeren an den Straßensträuchern. Merkwürdig geformte weiße Blumen inmitten

Meer von allem.

Und der siebte Monat Jahr ist Geschichte, Sommer schreitet schnell voran. Auch in diesem Jahr war Juli ein eher ruhiger Monat. Ferienzeit, Urlaubszeit, Zeit für andere Bilder und Gedanken. Innenstadt und Elbufer sind voller, die Straßen und Wege auf dem Arbeitsweg zu den üblichen Zeiten leerer als sonst. Es ist heiß. Zu heiß zum Arbeiten, dann und wann. Zu heiß zum Wohnen. Also sucht man den Weg ins Freie, in

Warmer Wind

Die ersten zwei Monate des Jahres sind nun schon wieder vorüber, und damit auch der Winterurlaub. Rügen um diese Jahreszeit, das ist gewöhnlich vor allem Kälte, in allen Geschmacksrichtungen, meist verbunden mit Wind, der einem durch die Kleider kriecht, über die Haut kratzt und den Staub aus dem Kopf fegt. In diesem Jahr blieb der Wind ein laues Lüftchen, war die Insel warm wie nie. Heuschnupfensymptome im Februar sind etwas,