readings

Weniger Input.

Ich habe meinen Konsum von Nachrichtenquellen umgestellt, habe Google News aus meinem Horizont gebannt, ebenso alle Quellen, die Newsticker-Berichterstattung mit Information gleichsetzen, allen voran FOCUS Online. Die Zeiten sind unübersichtlich, man hat das Gefühl, daß Irrsinn dieser Tage eher die Regel denn die Ausnahme ist. Die auf Geschwindigkeit und Klicks optimierende Online-Medienlandschaft tut ihren Teil dazu, diesen Eindruck noch zu verstärken. Es scheint aussichtslos, über Politik zu lesen, aussichtslos, darüber

In the beginning there was the … command line?

Re-occuring read on my pile of (electronic) books, yet as far as I can tell I never so far wrote about it: In the beginning there was the command line. Neal Stephenson, most likely known at least to some as author of novels such as „Snow Crash“ (which might be considered a later cyberpunk classic even though I am unsure whether he would like being placed in this category), „The

Goedel, Escher, Bach und Schleifen

Aus überfälligem Anlaß Lese-Empfehlung: Wer den ultimativen Br***f*** sucht, wird mit diesem Werk seine helle Freude haben. „Gödel, Escher, Bach“ von Douglas Hofstadter ist zwar kein Fachbuch (dafür ist Stil, Sprache, Methodik zu unkonventionell und absonderlich), aber nichtsdestotrotz eine Quelle von Inspirationen, ein Buch mit einer Dichte von Aha!-Erlebnissen pro Seite, die sich kaum überbieten läßt. Der Preis dafür: GEB liest man nicht im Urlaub, im Liegestuhl oder abends bei

„Programming Collective Intelligence“: Python, data mining, machine learning and a little more…

Simply put: „Programming Collective Intelligence“ is one of the most outstanding publications related to IT and software development I’ve been reading in a while. Given some of our business use case, at the moment I am a little deeper into dealing with analyzing (and, subsequently) making decisions and suggestions out of data somehow linked to users in our environment (for the obvious reason of both making our work a little

Der Ausdrucker: Wider die digitale Kluft!

Nicht viel Text, eigentlich nur ein Verweis auf ausdrucker.org: … Hier soll “das Internet” für Menschen schreiben, die selbst nicht im Internet sind. Deshalb heißt es auch “Der Ausdrucker”: Ich würde mich freuen, wenn die Leser Texte, die sie hier finden, für die Menschen in ihrer Umgebung ausdrucken. Dieses Blog möchte ich nicht alleine schreiben und suche Blogger und Journalisten, die Lust haben, gelegentlich hier ihre Texte zu veröffentlichen. …

Politiker, Internet und Kühe

Noch einmal Internet und Politik, weil es aus meiner Sicht den gern zitierten Nagel auf den Kopf trifft: heise.de verweist auf einen Kommentar auf abgeordnetenwatch.de, in dem der spätestens seit voriger Woche deutschlandweit bekannte ehemalige SPD-Parlamentarier Jörg Tauss das Verhältnis von Parlamentariern und „neuer Technologie“ wie folgt zusammenfaßt: … Kein (SPD-) MdB kaeme z.B. auf die Idee, zum Gespraech auf einen Bauernhof zu fahren, ohne sich vorher etwas ueber die

Abendlektüre: „Bedingungsloses Grundeinkommen“

Per Newsletter gesehen: Auf unternimm-die-zukunft.de gibt es eine knappe Einführung in die Idee des ‚bedingungslosen Grundeinkommens‘ (PDF) in Zusammenfassung des Buches zu ebendiesem Thema von Prof. Götz Werner. Halte ich insgesamt, da kurz und präzise, für lesens-, kennens- und verbreitenswert. Und, abgesehen von meiner (in verschiedenen Motiven begründeten) Begeisterung für die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens: Wenn ich mir Initiativen wie ‚Zukunftsmusiker‘, ‚Sei ein Futurist‘ oder auch nur die Philosophie hinter

„Wir zahlen doch nicht Eure Krise!“

Eine „alternative“ Sichtweise auf die gegenwärtige wirtschaftliche Krise: … Wir wollen, dass die Verursacher der Krise zur Kasse gebeten werden. Das globale private Geldvermögen hat im Jahr 2007 die Summe von 105 Billionen Dollar erreicht und ist in acht Jahren um 50 % angestiegen. Das ist das Ergebnis einer massiven Umverteilung von Unten nach Oben, von Süd nach Nord, von den BezieherInnen von Lohn- (Ersatz-)einkommen zu den Kapital- und Vermögensbesitzern.

Windows Vista vs. Ubuntu GNU/Linux 8.10: a surprising winner?

Something worth reading on crn.com, a news site mainly focused on providing system and tech resellers with product and company newsflashes: On a three-page article there’s a fairly verbose comparison of Windows Vista to Ubuntu GNU/Linux 8.10, focusing on various aspects including system security, software and vendor support, application availability or (unavoidable, it seems…) installation, and in the end the paper comes to a „bottom line“ which seems surprising in