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Diktatur des Eigentums, revisited.

Wie war das nochmal? Weswegen wird es (auf europäischem Boden) wohl die nächste größere Diktatur geben? Weswegen werden Reglements allenorts verschärft, hin zu mehr Überwachung, zu rigiderer Kontrolle, zu weniger Rechten für den Bürger? Weswegen werden Verhandlungen in solchen Themen von ‚“gleichgesinnten“ Staaten‘ hinter verschlossenen Türen vorangetrieben und nicht dort, wo sie eigentlich stattfinden sollten – unter den wachen Augen der Öffentlichkeit? Weswegen lassen sich auch die Regierungen der europäischen

Doofes Netz!

Hurra, endlich wieder ‚mal etwas für die Rubrik „Bizarres“: „Macht das Internet doof?“ ist die Frage, die dieser Tage den Besucher einschlägiger Zeitungs-Kioske von der Titelseite einer prominenten deutschen Zeitschrift anspringt. Nun ja. „Vernetzt, verquatscht, verloren.“ Wird wohl so sein. Macht uns eigentlich auch das private Fernsehen dumm, mit seinen alltäglichen Low-Level-Nachmittags-Talkshows? Oder die tägliche Yellow-Press, die interessanterweise auch zuhauf aus demselben Verlagshaus kommt? Oh well…

Flickr: Comin‘ to an end after all.

Hard to say that Flickr folks are living an easy life these days… Goin‘ through the somewhat rough days of censorship issues in mid-2007, to quite some of its community Flickr seems to massively have lost its reputation being a community-driven, community-focused platform but just rather another small company giving in sell-out way too quickly. Well, fair or not, things hardly could be worse than they are now, now that

Wahl,-computer und Demokratie

Zur Einleitung der Woche ohne weitere Kommentare, da mir angesichts der Presse-Erklärung des CCC zum umstrittenen Einsatz von Wahlcomputern im Rahmen der Landtagswahl in Hessen ohnehin die Spucke schon weit am Anfang wegbleibt: … Neben massiver Behinderung der Wahlbeobachtung in mehreren Gemeinden kam es zu einer Reihe von Vorfällen, welche die Behauptungen des hessischen Innenministeriums über die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Wahlcomputer klar widerlegen. In mindestens einer Gemeinde wurden die

Nokia, verplante Wirtschaft und Heuschrecken-Konsumententum?

Wenn man Suchmaschine-der-Wahl dieser Tage nach „Nokia“ befragt, dann wird man feststellen, daß schon auf der ersten Seite sehr viele Treffer nicht allzu viel mit Telefonen und Kommunikation zu tun haben: Das vor kurzem bekanntgewordene Vorhaben des finnischen Unternehmens, sein Werk in Bochum zu schließen, kam offensichtlich für alle Betroffenen in diesem Lande wie der sprichwörtliche Blitz aus heiterem Himmel, hinterläßt verbrannte Erde, raubt Tausenden von Menschen die wirtschaftliche Perspektive

Unwort im Januar: „Jugendkriminalität“

Alles neu in 2008, und ich habe für dieses Jahr schon die eine oder andere Idee, diese Seiten mit neuem Inhalt zu füllen, auf den ich, nun, teils Lust habe, der sich aber teilweise auch aufdrängt. Dazu gehört, daß ich fürderhin versuchen werde, anlehnend an die regelmäßig (nun, jährlich 🙂 ) wiederkehrende Aktion Unwort des Jahres, Kandidaten von Begrifflichkeiten zu finden, die im jeweiligen Kalendermonat den Sprachgebrauch in besonders massiver

Mehrheiten

Ich frage mich, ob „Tausende gegen 366“ Fragen an der Verteilung von Mehrheiten aufkommen lassen sollte? Vermutlich nicht, zumindest nicht dann, wenn sich die Tausenden zwar politisch engagiert, aber letztlich nicht in Parteistrukturen organisiert (mithin in ihrer Meinung nicht „relevant“) auf der Straße für die Erhaltung von Werten starkmachen, die diese unsere Gesellschaft letztlich ausmachen sollten, während jene 366 Abgeordnete der „großen Volksparteien“ (was auch immer dieses Wort noch bedeutet)

Plagiate statt Originalität

Zu Dresden, der Stadt, in der ich seit einigen Jahren lebe, habe ich ein geteiltes Verhältnis, wie ich immer wieder merke: Manchmal fühle ich mich richtig wohl hier, habe ich den Eindruck, an einem inspirierten und kreativen Ort zu leben, der Stadt und trotzdem irgendwie gänzlich unstädtig ist. Und manchmal… manchmal stelle ich mir einfach nur Frage und neige zu der Aussage, daß ich „nur“ hier wohne, ohne wirklich „Dresdner

EPLA und Softwarepatente: Wieder da.

Juhu! Und ich hatte schon vermutet, die Thematik der Software-Patente in Europa wäre nach der Enscheidung im EP in 2005 erst einmal längerfristig vom Tisch. Mitnichten, man lese golem.de oder heise.de. Besonders erfreulich: … Klaus-Heiner Lehne, Experte für gewerblichen Rechtsschutz bei der konservativen Europäischen Volkspartei im EU-Parlament, sieht die Entwicklung dagegen positiv: „Es gibt jetzt wieder eine sehr realistische Chance für das Gemeinschaftspatent“, sagte er dem Handelsblatt. Die EU braucht