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Verschiedene Realitäten

Schon wieder verstrichen ist der dritte Monat des Jahres, und mehr als im Februar fällt es schwer, die letzten Wochen in Worte zu fassen, deren Intensität für weit mehr Zeit gereicht hätte. Gern würde ich darüber schreiben, wie die Bäume vor den Bürofenstern langsam grüner werden, erste Blüten zeigen. Wie es morgens heller und milder auf dem Weg zur Arbeit ist, wie es wieder Spaß macht, mit dem Rad durch

Wintergrau mit Sonne

Der erste Monat des Jahres liegt hinter uns. Er begann unterkühlt, mit über mehrere Tage defekter Heizungsanlage, kalter Wohnung, kaltem Wasser. Man heizt notdürftig elektrisch, flieht früh ins Bett. Lernt die kleinen Alltäglichkeiten wieder zu schätzen – und gleichermaßen das Dilemma des Stadtmenschen verstehen, dem in diesem Fall eben nicht einfach der Griff zurück zum altbewährten Holzofen bleibt. Ein Thema für sich, glücklicherweise doch nicht lang andauernd. Diskussionen des frühen

Künstliche Sternenhimmel

Dezember. Zeit des künstlichen Lichts, während die Tage noch immer kürzer werden. Es ist kalt – tageweise tatsächlich im Sinne von Frost, teilweise nur gefühlt. Eben Dezember. Weihnachten. Winter. Die Städte werden wieder voller, die Hotels teurer. Plätze sind mit Buden und Tannenbäumen zugestellt. Schwere Beton-Elemente blockieren Zufahrtsstraßen. Über all dem hängen Tausende künstlicher Sterne wärmeren und kälteren Lichts. Dazwischen wuseln Menschen hin und her. Menschen, die sich entspannt auf

Städtisches Zwielicht

November. Durchwachsener Monat. Schneller, hektischer Monat. Einmal mehr wie jedes Jahr um diese Zeit Vogelschwärme, die mit Anbruch der Dämmerung wie schwarze Schatten quer über den Stadtteil Richtung Zentrum ziehen. Darunter: Mehr Autos. Mehr Menschen als zu anderen Zeiten des Jahres. Mehr Durcheinander auf den Straßen. Mehr Eindrücke, mehr Bilder mit jedem Tag der verstreicht. Sonnenauf- und -untergänge in allen Farben, die das Spektrum zu bieten hat. Immer wieder sehr

Wolkentreiben

Spätsommer in der Stadt. Wolken, Sonne, warme Tage. Dazwischen windige, kalte Tage. Kastanien und Pflaumenkuchen. Fallende Blätter, der erste neblige Morgen. Ernte der restlichen Früchte unserer Furche. Weit mehr als gedacht, mit vergleichsweise wenig Aufwand. Weit weniger, als für einen Winter und anschließendes Frühjahr notwendig wäre. Noch viel mehr Respekt vor den Landwirten wegen der Mengen an Menschen, die sie zu ernähren imstande sind. Als Letztes stehen noch die Sonnenblumen,

Baumwipfel

Der vierte Monat des Jahres ist ins Land gegangen, mit dem für die Jahreszeit üblichen durchwachsenen Wetter, viel Sonne, viel Wind, wenig Regen, vereinzeltem Schnee an einem Samstag im forstbotanischen Garten zu Tharandt und teils ausgeprägter Kälte an der Grenze zwischen den Wochen. April und früher Mai, das sind die Monate, in denen seit jeher das Gros der engeren und weiteren Familie Geburtstage feiert, zudem fällt meist Ostern in dieses

Warmer Wind

Die ersten zwei Monate des Jahres sind nun schon wieder vorüber, und damit auch der Winterurlaub. Rügen um diese Jahreszeit, das ist gewöhnlich vor allem Kälte, in allen Geschmacksrichtungen, meist verbunden mit Wind, der einem durch die Kleider kriecht, über die Haut kratzt und den Staub aus dem Kopf fegt. In diesem Jahr blieb der Wind ein laues Lüftchen, war die Insel warm wie nie. Heuschnupfensymptome im Februar sind etwas,

Februarschnee

Der zweite Monat des Jahres sieht in Dresden den ersten richtigen Schnee des Winters. Die Straßen sind matschig, die Autofahrer nervös, die vereinzelt auch in dieser Jahreszeit durchhaltenden Radfahrer auch. Nichts Neues also. Für die nächste Zeit ist schon wieder wärmeres Wetter angekündigt. Die Tage werden länger, man hat wieder eine Chance, den Weg von und zum Büro bei Sonnenlicht hinter sich zu bringen, was nicht ohne Einfluss auf Stimmung

Replicant: Neon dark dreams

Ever since Wave Gotik Treffen 2015 and some of the shows I used to see there, I’m a bit lost to music living somewhere in between post punk, minimal synth and cold wave. Starting out with some particular, incredible bands and browsing similar artists on bandcamp.com, these days my favorite and by far most important way of discovering new music, at some point I stumbled across a band massively remaining