Wolkentreiben

Spätsommer in der Stadt. Wolken, Sonne, warme Tage. Dazwischen windige, kalte Tage. Kastanien und Pflaumenkuchen. Fallende Blätter, der erste neblige Morgen. Ernte der restlichen Früchte unserer Furche. Weit mehr als gedacht, mit vergleichsweise wenig Aufwand. Weit weniger, als für einen Winter und anschließendes Frühjahr notwendig wäre. Noch viel mehr Respekt vor den Landwirten wegen der … Read moreWolkentreiben

Spätsommermorgen

Irgendein weiterer Montag, Wochen nach dem Urlaub, im ausklingenden Sommer, beginnt mit einer unruhigen Nacht, einem übernächtigten Industriestadtmorgen: Grauer Dunst, rote Sonne, hochsommerlich schwül. Mechanisch Kaffee kochen und trinken. Ich bin schon durchgeschwitzt, nachdem ich das Fahrrad nur aus dem Keller geholt habe. Im Erdgeschoss raucht der neue Nachbar seine erste Zigarette. Ich sehe ihn … Read moreSpätsommermorgen

.Grounded.

Back down there again. These days, summer is a bright, burning experience, and even though he never ever tried to make much out of avoiding sun at all costs, this is far from being enjoyable. These days, even more, he tends to enjoy the cool, quiet environment of these ancient walls, caverns, dungeons far below. … Read more.Grounded.

tool/suspend()

Schweres Knirschen, als sich die Tür endlich, Millimeter für Millimeter, aufstemmen läßt, weit genug für ihn, sich durch den schmalen Spalt in das Dunkel zu zwängen, das Dunkel hinter jenen massiven Holzplanken, die den Durchgang seit dunklen Tagen wohl versperrt haben. Langsam nur finden seine Augen Halt in der Finsternis, die noch solider, dichter, undurchdringlicher … Read moretool/suspend()

childhoods end

Noch einmal Kind sein… Er blinzelt in den Sonnenaufgang, die warme Luft des Morgens atmend, treibend in den Geräuschen des heranziehenden neuen Tages. Noch einmal Kind sein… Noch einmal durch das Leben gehen, unbeschwert, unbelastet, offen, neugierig… Noch einmal hinnehmen können, daß das Gras grün, der Himmel blau, die Reflektion der Wolken im welligen Wasser … Read morechildhoods end

open wide

Ich ließ meinen Engel lange nicht los, und er verarmte mir in den Armen und wurde klein, und ich wurde groß: und auf einmal war ich das Erbarmen, und er eine zitternde Bitte bloß. Da hab ich ihm seine Himmel gegeben, – und er ließ mir das Nahe, daraus er entschwand; er lernte das Schweben, … Read moreopen wide