state of confusion

Langsam verziehen sich die Wolken der zurückliegenden Nacht, färbt die Dämmerung den Himmel wie eine Explosion in Zeitlupe. Sanfte Morgensonne trocknet die Reste nächtlichen Regens auf seiner nackten Haut; längst schon spürt er nicht mehr die Kälte, die Müdigkeit, die scharfen Kanten der Steine unter seinen Knien. In der Ferne glänzen die Türme der Stadt

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Muster und Pillen

Manchmal, an milden Tagen wie diesem, läßt er sich den Wind ins Gesicht blasen hier oben auf dem Dach, sitzt auf dem breiten Giebel hoch oben über den massiven, kühlen Mauern und der beruhigenden Dunkelheit dahinter, und läßt seine Gedanken treiben mit dem Blick auf die Skyline der fernen Stadt. Er sieht die Türme aus

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.presence.

[…] go away leave me alone I feel your presence in my mind the time seems to stop I set you free you calm my mind you calm my mind make my dreams come true – baby every time it seems to me that fiction and reality melt together for eternity liquid words dropping down

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just another … vampire?

Ah, the morning. Woke up in sweat – again. Watching the light of a new sun crawl through this narrow sanctuary of mine, a bright, glowing spot on its path through this calm darkness like a small personal sun orbiting around the center of a pocket size universe. Tried to put down a few notes,

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encapsulated.

[…] Old shelters—television, magazines, movies—won’t protect you anymore. You might try scribbling in a journal, on a napkin, maybe even in the margins of this book. That’s when you’ll discover you no longer trust the very walls you always took for granted. Even the hallways you’ve walked a hundred times will feel longer, much longer,

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Cyber.Punk.

Einmal mehr hat er die Tür hinter sich ins Schloß fallen lassen nach einem weiteren Ausflug in die Welt abseits dieses Refugiums. Und einmal mehr sitzt er im Zwielicht, die Augen geschlossen, während seine Gedanken versuchen, wieder Form zu gewinnen, den Zustand permanenter innerer Flucht zu verlassen, wieder den Moment zu akzeptieren, der ihn umgibt.

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few and far in between

Manchmal, so meint er, scheint die ganze Welt auf dem Kopf zu stehen… was in dieser Situation zutreffender kaum sein könnte: Rauh und hart umklammert das Tau seine Knöchelgelenke, hält ihn hier oben in jenem alten Gebälk, das durch die vorbeistreichende Zeit trocken und schwarz geworden ist. Gelegentlich reißt eine beißend-kalte Böe an ihm, läßt

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a state of rage

Suddenly I’m lost inside tremendous aberration Songs that used to make me glad now make me wanna cry Restlessly I’m walking empty streets up to the station Standing there in silence as the trains keep passing by And the turns his face towards the sky… The stars fade in the dawning: But the door’s still

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now… never?

Er liegt auf dem Boden, reglos… spürt die rauhen, spitzen Steine unter sich, ihre schroffe Kälte, und das Gefühl, seine Seele könnte ihn, stückweise, verlassen, mit jedem Tropfen jener roten Flüssigkeit, die sich auf den harten Untergrund ergießt, aus winzigkleinen und doch unzähligen Wunden. Und er liegt, starrt an die hohe, schwarzgraue Decke, atmet die

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