Nebengeräusche

Manchmal in diesen Herbsttagen halte ich auf der Brücke inne, um zu beobachten, wie der Fluß vorüberzieht. In der Gleichförmigkeit steckt eine angenehme Ruhe, die im gegenwärtigen Alltag nur schwer zu finden ist. Häufiger als zuvor ertappe ich mich dabei, ohne Kopfhörer unterwegs, nicht lang mit Musik sein zu können, weil sie meine ohnehin schon … Read moreNebengeräusche

Blätter und Licht

Schon wieder Mitte November. Geschäfts- wie auch Kalenderjahr sind quasi vorüber, es ist eigentlich Herbst, aber das Jahr fühlt sich in der Stadt wie Frühling an. Kein Morgennebel über dem Fluß, keine nassen Straßen, keine Stürme und kein Regen; stattdessen sitzen wir mit Hoodie und T-Shirt bekleidet im Hinterhof und schwitzen. Es ist nicht schlimm, … Read moreBlätter und Licht

Spätsommermorgen

Irgendein weiterer Montag, Wochen nach dem Urlaub, im ausklingenden Sommer, beginnt mit einer unruhigen Nacht, einem übernächtigten Industriestadtmorgen: Grauer Dunst, rote Sonne, hochsommerlich schwül. Mechanisch Kaffee kochen und trinken. Ich bin schon durchgeschwitzt, nachdem ich das Fahrrad nur aus dem Keller geholt habe. Im Erdgeschoss raucht der neue Nachbar seine erste Zigarette. Ich sehe ihn … Read moreSpätsommermorgen

SYN-Flooding für den Geist…

Immer noch und immer wieder habe ich die Hoffnung, daß Technologie Möglichkeiten schafft. Besser Kreativität ausleben können. Viel mehr Tools auf kleinem Raum, die den eigenen Horizont eröffnen und selbst Durchschnittsnutzern Dinge erlauben, die noch vor gar nicht allzu langer Zeit für Profis auf ihren Gebieten schwer bis nicht umsetzbar waren – Kommunikation eingeschlossen, Veröffentlichungen … Read moreSYN-Flooding für den Geist…

October.

October already, again. Year’s moving on fast. Looking through my history, there are few years that have seen as little activity on this blog as this one. Maybe it’s a a mix of being active in some prominent social networks as well (which ends up being a dump for a load of day-to-day snippets, links random thoughts) all along with lacking really a load of things to write about.

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Souls at zero

Tage am Meer… Auf dem Weg zum Strand im schweren, staubigen Kombi. Kofferraum vollgepackt mit Zeugs, kreuz und quer durcheinander. Eine Kiste Bier, einige Flaschen besseren Weins. Dinge, die man so braucht. Packenweise Schokolade, ein paar Stangen Zigaretten, Bücher, Papier. Decken. Windlichter. Musik, so viel Musik. Das Auto geparkt irgendwo im Gras, unter den Bäumen … Read moreSouls at zero

Streams

11:24pm. 27°C. System offline, all communication endpoints detached. Not a recipient anymore for tonight. Eyes closed, looking inward, trying to filter out and ignore the noise of the city. Rain would be really nice right now. Rain to wash away the dust and the heat of a glowing day. Rain to cool down the system … Read moreStreams

Places of old

From the Book Of Travels, Vol. 2, Chapter 5: “[..]Time travels? They say there’s no such thing… I disagree. Though, it might be different than people would expect. This is not your old, clichy trip through years forth and back, causing confusing by seeing things unseen so far, or making your own life difficult by … Read morePlaces of old