Sommernachhall

Sommernachhall

Großwetterlage

Der August endet nach einem kurzen kühlen Intermezzo weitestgehend so, wie er begonnen hat: Heiß, schwül, drückend. Wir wandern um den Stausee in der Dresdner Heide und durch die Anlage von Moritzburg unter praller Sonne und hohem, tiefblauen Himmel. Die Abende an der Elbe sind anders als sonst, in der Zeit, in der der Fluß wenig Wasser führt. Auch hier ist die Luft schwer, zieht sich der Rauch von Feuern und Grillstätten entlang des Ufers wie eine Nebelschicht über die Wiesen, durchdrungen von allerlei Insekten über den schlammigen, schmutzigen Randbereichen des Flussbetts, in dem eine dunkle Brühe flussabwärts fließt. Kein Wunsch nach einem abkühlenden Bad im Fluss, trotz der Hitze. Der Urlaub scheint weit zurück zu liegen, Wärme und hinreichend voller Alltag lasten auf Kräften und Nerven. Zumindest einen Gegenpol bilden Schulanfangsfeste im näheren Umfeld, aktuelle und nachgeholte Geburtstagsfeiern, Familie, Freunde. Insgesamt ereigniserfüllte Tage. Daneben spürt man schon deutlich das voranschreitende Jahr: Die Morgen auch vor heißen Tagen sind windiger und kühler, die Abende kürzer. Man erlebt wieder Nacht, sieht wieder die wenigen Sterne über der Lichterfläche der Stadt, kann auch wieder schlafen, wenn Wind aus den Hinterhöfen durch die Räume zieht. Für jene, die nicht schlafen, vergeht kaum ein Abend ohne irgendeine Party oder Feierlichkeit irgendwo zwischen den Bäumen und Häusern, das Viertel wirkt trotz andauernder Urlaubszeit laut, bunt, lebendig wie selten.

Augusterdbeerblüte

Die Bühne der Filmnächte am Elbufer wird abgebaut, die hektischen Stadtfest-Tage sind ebenfalls wieder vorüber, nur das Riesenrad am Zwinger bleibt noch eine Weile im ausklingenden Sommer. In der Furche im Gebirge wuseln immer noch Kartoffelkäfer über die Blätter, aber mittlerweile ist das bedeutungslos. Die ersten Kartoffeln, Möhren, Tomaten sind geerntet – mehr als erwartet, besser als erwartet. Der Rest folgt in den nächsten Wochen. Daneben jede Menge Zucchini, und die Ruhe, damit allerlei Dinge zu probieren. Zucchini-Risotto eingeschlossen, an einem ruhigen Samstagmittag. Es ist ein schwer zu greifendes, aber schönes Gefühl, auf diese Weise so unmittelbar von den Ergebnissen der eigenen (im konkreten Fall durchaus überschaubaren) Kraft und Arbeit zehren zu können. Auf jeden Fall schadet es nicht dem Respekt vor jenen, die ganztägig, ganzjährig ihren Lebensunterhalt auf diese Weise verdienen, mit allen Randbedingungen und Nebenwirkungen. Von diesen Details und Erwägungen unberücksichtigt hat die Erdbeerpflanze am Küchenfenster erneut Blüten angesetzt. Spätsommer-Erdbeeren.

Kulturablage

Den Abschluß des Monats bildet das Fest zur Saison-Eröffnung des Staatsschauspiels Dresden, das wir in diesem Jahr tatsächlich erstmalig in Dresden erleben konnten. Schön das Umfeld des Schauspielhauses, all die Schauspieler, Maskenbildner, Sound-Ingenieure, Bühnentechniker zu erleben. Es hinterläßt einen Eindruch von Kultur, und es hinterläßt bei zweimaligem Nachdenken das Gefühl unglaublicher Privilegiertheit, die nicht nur in Deutschland nicht überall gegeben, nicht für jeden möglich und erreichbar ist – auch wenn sie es sein sollte. Kunst und Kultur scheinen im Zeitalter von Wirtschaftlichkeitsgeboten, Digitalisierung und neuen Medien insgesamt ein problematisches Pflaster, und konkret das Theater ist auch im Bereich der Schulen und frühen Ausbildung mindestens in Sachsen seit jeher sträflich unterrepräsentiert. Schön, wenn sich das irgendwann ändern würde – aber eben schön. Viel Hoffnung habe ich diesbezüglich nicht. Nichtsdestotrotz: Das Programm für die neue Spielzeit des sächsischen Staatsschauspiels ist wie gehabt interessant, und ich bin neugierig, wie oft wir es tatsächlich dorthin schaffen.

Schauspielerel

In Sachen Kultur bleibt der Blick auf die Playlist, auf der sich ein paar neue Dinge finden. Zum Beispiel Dopethrone (Transcanadian Anger) aus Montreal, deren schwerer, dreckiger Sludge-Doom mir bislang entgangen ist und die ich erst in diesem Monat kennengelernt habe. Guter Stoff für heiße Sommertage. Ansonsten hat gegen Ende des Monats “Inner Space”, das Debüt-Album von ISON, das Licht des Weltraums erblickt. Die Formation um Draconian-Sängerin Heike Langhans perfektioniert das, was sie auf zwei EPs schon ausführlich geübt hat, und schafft wunderbare Musik zwischen Metal, Post-Rock und Ambient für ruhige, lange Nächte, in denen sie auch am besten funktioniert.

Dasselbe (das mit der Nacht) trifft wohl auch auf Tempers zu, die seit einigen Jahren schon nicht aus meinen Abspielgeräten verschwinden. “Private Life”, die erste Single zum im Oktober erscheinenden neuen Album, kam überraschend, nachdem das letzte Album “Junkspaces” noch kein Jahr alt ist. Damals war ich arg skeptisch, ob das Duo sich mit der Entscheidung für ein Major-Label wirklich einen Gefallen getan hat, aber offensichtlich waren die Sorgen unberechtigt. “Private Life” scheint auf den ersten Blick wieder näher an den Tempers-Frühwerken, und auch die Veröffentlichung wieder über die bandcamp-Page erfreut. Ich bin gespannt auf das ganze Album.

Kurzer Nebengedanke beim morgendlichen Hören “alter” Musik auf radio eins: Kennt noch jemand das Wort “Oldies”? Ich erinnere mich daran, in Kinder- und Jugendjahren die Musik meiner Eltern unter diesem Oberbegriff kennengelernt zu haben. Das war Ende der 1980er für Musik aus den (späten) 60er- und 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Nach diesen Maßstäben fällt in die Rubrik “Oldies” mittlerweile schon Musik vom Anfang dieses Jahrtausends, und vieles, was einen selbst geprägt hat, ist noch deutlich älter. Das ist wohl der normale Gang der Dinge, stimmt einen aber trotzdem etwas nachdenklich.

Darüber hinaus haben Podcasts den akustischen Monat dominiert, nachdem ich auf dem Androiden auf AntennaPod gewechselt und damit recht zufrieden bin. Mit einem solchen Wechsel geht üblicherweise ein gründlicheres Aufräumen der Playlist einher, was entstaubt, etwas alten Ballast entsorgt und ein paar neue Inspirationen auf den Schirm holt. Nach langer Zeit gab es eine neue Episode von Alternativlos! , hörenswert und unterhaltsam wie immer. Beim Hören durch das Backlog bin ich wieder einmal über Episode 35 gestolpert, die man unter der Grob-Überschrift “Diskurs- und Debattenkultur (im Internet)” eigentlich jedem zwingend zu hören empfehlen muss, der sich in irgendeiner Form an Kommunikation in digitalen Medien beschäftigen will. Fefe und Frank tragen die Themen in gewohnt provokanter Weise vor, und man muss nicht alles unterschreiben oder teilen, was dort besprochen wird. Relevante Fazits trotzdem: Zuhören ist nicht Zustimmen. Verstehen ist nicht Befürworten. Ausblenden von Meinungen hilft in keinem Diskurs und schafft zusätzliche Probleme durch Ausgrenzung und das Gefühl der Unterrepräsentation und des Nicht-Wahrgenommen-Werdens; die Folgen einiger dieser Probleme sehen wir zurzeit, auch in Sachsen. Ferner: Weniger Hysterie, weniger laute Kommunikation, mehr kontinuierliche, hartnäckige Arbeit in Sachthemen, Überzeugungsarbeit, zielführende Arbeit. Es gibt zunehmend auch intellektuelle Echo-Kammern, die nie darin scheitern, hart und beredt aufzuzeigen, was alles falsch ist. Nur leider fehlen Ideen, wie es “richtig” sein müsste, und vor allem, wie man in sinnvollen Zeitfenstern dorthin kommt. Diese Diskussion ist lustig, aber Zeitverschwendung.

Datenablage

Im August habe ich mich entschieden, elementary via Patreon monatlich zu unterstützen. Insgesamt vom Volumen her noch nicht der Rede wert, aber doch etwas mehr Verbindlichkeit, als ich als notorischer Distributions-Wechsler in den letzten Jahren an den Tag gelegt habe. Motivation: elementary tut die richtigen Dinge, in vielen Bereichen, und Datenschutz im Blog gehört neuerdings dazu. Es ist schön zu sehen, daß es eine Linux-Distribution gibt, die auf einen leicht bedienbaren, gut gestalteten, konsistenten Desktop zielt, die Datenschutz und Privatsphäre auf der Liste ihrer Prioritäten hat und sich Gedanken macht, wie dies in der Software und auch im Umfeld umgesetzt werden kann und muss. Nicht, dass ich nicht dann und wann andere Distributionen in virtuellen Maschinen gestartet und probiert hätte. Nicht, dass ich mir nicht doch dann und wann wünschen würde, ein elementary wäre auf Basis der KDE/Qt-Infrastruktur anstelle des GNOME-Umlands gebaut. Aber ich bin letztlich, seit Anfang des Jahres, bei der Distribution geblieben, konnte mehr Kraft, die vorher in Konfigurieren, Installieren, Wiederherstellen verloren ging, in andere Dinge investieren, mehr schreiben, mehr lesen, mehr fotografieren. Und beginne ein Gefühl dafür zu gewinnen, wie es ist, Technik als Werkzeug zu verwenden, trotz aller Begeisterung dafür.

August-Desktop: Friendica-Instanz im ephemeral-Browser, Patchwork, Byte Audio Player

Apropos “Technik als Werkzeug”, diesmal auf dem Androiden: Ich habe wieder einmal den Smart Launcher an den Start gebracht, nachdem mir Niagara in seinem minimalistischen Ansatz zwar gefällt, aber einige der Konsequenzen daraus mit meinen Arbeitsweisen nicht recht funktionieren bzw. die Dinge umständlicher machen, als sie sein sollten. Den Smart Launcher mag ich zum einen, weil das Entwicklerteam im Süden Italiens sitzt (was Sympathiepunkte einbringt), zum anderen, weil auch hier viel Überlegung und Zeit in Detail-Optimierung und ein paar schlüssige Lösungen investiert wurde und mir das Design sehr gut gefällt. Mal sehen, wie lang es dabei bleibt. Für E-Mails nutze ich immer mal wieder für ein paar Tage FairEMail und bin hin- und hergerissen. Einerseits schätze ich den Fokus auf Datenschutz, den Umstand, daß die Anwendung unter einer offenen Lizenz veröffentlicht ist, und die Tatsache, daß der Entwickler sehr schnell und freundlich auf Änderungswünsche reagiert (wie schon andernorts ausgeführt). Auf der anderen Seite ist AquaMail auf meinem älteren Gerät etwas performanter, auch auf meinem auf Android 4.4.4 hängengebliebenen tolino-Tablet, bringt ein paar Features, die ich gelegentlich nutze (u.a. das automatische Verkleinern von Bildern vor dem Versand als Anhang) und funktioniert ansonsten recht zuverlässig. Eigentlich habe ich hier keinen Handlungsbedarf, bin aber dann und wann etwas unzufrieden: AquaMail hat durch den Verkauf der App an Mobisystems vor einer Weile einige Änderungen erfahren, mit denen ich nicht richtig glücklich bin und die mich eher skeptisch stimmen. Nun ja. Vielleicht lasse ich auch von der Probiererei einfach ab. We’ll see.

Überbleibsel des letzten Monats: Nachdem ich auf den mobilen Geräten für mein tägliches Klein-Klein-Geschreibsel bei Diary geblieben bin, muss ich den Prozess, eine Textdatei pro Tag zu schreiben, auch am Rechner sinnvoll abbilden. Geht mit dem Texteditor der Wahl, ist aber unschön. Geht mit den Notes-Apps im aktuellen Nextcloud etwas besser, ist aber immer noch unschöner als mit einem dedizierten Werkzeug. Also Idee: Man schaue in pyqt und den elementary Developer Guide und finde einen Weg, eine schlanke Anwendung zu bauen, die genau diese Anforderung abbildet. Sicher kein allgemeingültiger Use Case, aber vielleicht ein interessantes Spielprojekt für zwischendurch. In Rubrik “Spielprojekt” fällt auch die gegenwärtige vorsichtige Auseinandersetzung mit Secure ScuttleButt und konkret dem Patchwork-Client. Nach wiederholten Diskussionen on- wie offline bleibt immer und immer wieder die Erkenntnis, dass tatsächliche dezentrale digitale Kommunikation nicht mit “dezentralen zentralen” Server-Systemen erfolgen kann und sollte, sondern für eine Verbreitung über den Dunstkreis der üblichen (informierten) Verdächtigen hinaus eigentlich P2P oder in diesem Verständnis “serverlose” Lösungen erforderlich werden – bei denen die Einstiegshürde ähnlich oder niedriger als bei WhatsApp oder Facebook ist, ohne daß es dediziert einen technischen Experten oder mehr / andere Menschen gibt, denen man für den Betrieb dieser Infrastruktur trotzdem zwingend vertrauen muss. Übliches Ergebnis: Es gibt viele Ansätze, aber keiner davon ist auch nur annähernd so weit, daß man ihn als “alltagsfähig” bezeichnen könnte. Dieser Artikel zu IPFS, einem anderen potentiellen Kandidaten für die Dezentralisierung, die mir vorschwebt, bringt es ganz gut auf den Punkt:

In 2017, I wrote how to decentralize your website with IPFS. I wasn’t able to do it back then. Two years later, a few things have changed. Instead of 52 million dollars, Protocol Labs has about 257 more, bringing the total over 300 million dollars. The kind of money where you start giving money away and hiring top-tier talent. Two years of development have produced a multitude of open source repositories – 245 in the IPFS organization, plus another 67 under multiformats, and 168 under libp2p, and 102 under IPFS Shipyard. […] So what should we expect of IPFS? At five years old, is this a project that’s usable ‘here and now’, as the homepage promised in 2017? Are all the parts in place, just waiting for web and application developers to see the light? Have the stumbling blocks I noticed in 2017 been smoothed over? No. IPFS is still not usable for websites.

Das Grummeln über die Unzulänglichkeiten des FLOSS-Entwicklungsansatzes in seiner gegenwärtigen Umsetzung, den Fetischismus für technische Details und Greenfield-Projekte, die fehlende Fokussierung auf tatsächlich fertige “Lösungen” (um das böse Wort “Produkt” zu meiden) zieht sich zunehmends wie ein roter Faden durch die Monate. Randnotiz: SSB zusammen mit Patchwork auf dem Linux-Desktop und manyverse auf Android war eine meiner Ideen für den Ansatz des dezentralen Tagebuchs, der an der Stelle gescheitert ist, an der ich einen älteren Eintrag bearbeiten wollte, was das Protokoll derzeit nicht unterstützt. Bei IPFS oder auch dat bin ich für meine Use Cases schon viel früher ins Straucheln gekommen – zwar nicht durch finales Scheitern, aber durch Erreichen einer Lösung, die für den Nutzen viel zu viel Aufwand nach sich zieht und eigentlich im täglichen Einsatz keinen Spaß macht. Technologie als Werkzeug, siehe oben.

Sonstige Ab- und Schieflagen

Entlang aller Themen: Büro-Umzug. Platzbedarf ist ein Nebeneffekt von Wachstum, und dann und wann braucht das größere Eingriffe. Also Umzug mit dem Entwicklerteam, vier Etagen nach unten, selber Bau. Immer noch Dresden-Mitte, immer noch in zentraler Lage, aber an relativ lauter Straße, relativ lauten Bahngleisen. Dafür mehr Platz, weniger interner Lärm und, in den Sommermonaten, etwas milderes Klima. Ein solcher Umzug erlaubt auch immer, an der einen oder anderen Stelle mit etwas loserer Hand Dinge wegzuwerfen und den Fußabdruck um den eigenen Schreibtisch herum merklich zu verschlanken. Das ist gut, auch wenn neue, anders geschnittene Räumlichkeiten auch immer einen Einfluss auf die Arbeits- und Kommunikationsabläufe haben – in Sonderheit wenn dort mehr Wände verblieben sind, als ursprünglich der Plan war. Nun ja.

New office, different windows, same sky.

Ansonsten wieder Schieflagen. Weniger technisch als vielmehr organisatorisch, dafür dann immer richtig. Es gibt sehr wenige Dinge, die der Motivation abträglicher sind. Es gibt sehr wenige Dinge, die einen wieder und wieder in zeit- und kraftverbrauchende Sinnfragen und alle damit verbundenen eigenen Konflikte zurückwerfen. Manchmal ist man es leid, manchmal überlegt man, ob man doch noch nicht pessimistisch genug ist, dahinter kein System zu erkennen. Der August war dahingehend kein schöner Monat – ein Monat, in dem auf einer Seite viel erledigt und auf der anderen Seite viel unbedarft und eigentlich sinnlos beschädigt ist. Es ist schwer, eine Flughöhe zu haben, die nicht zu viel offenbart, aber auch nicht zu abstrakt ist und nicht in unter Umständen erforderliche Deutlichkeit abrutscht. Das ist beliebig ärgerlich, zumindest aber erschwert es die Arbeit erheblich.

Zum anderen: Wenig technische Schieflagen bedeutet auch nicht keine technischen Schieflagen. Die Dinge gewinnen aber etwas Stabilität, wenn man zur Erkenntnis gekommen ist, daß Migration bei hinreichend komplexen Systemen keinen Ausnahmezustand, sondern eher den Regelfall darstellt. Irgendetwas wird immer migriert. Daten von einem System auf ein anderes. Software von einem Basistechnologie-Release auf einen anderen. Nutzer und Server von einer Infrastruktur auf die andere. Wie auch der räumliche Umzug gehen damit beliebig viele beliebig große Reibungsverluste einher; ein paar Dinge werden aufgeräumt, andere werden komplexer, und viele Dinge (Zeit eingeschlossen, wichtigere Aufgaben unter Umständen auch) bleiben links und rechts des Weges liegen. Akute Migration etwa umfasst den Umzug von Test-Infrastruktur aus einer VMWare Virtual Infrastructure auf einen RedHat Virtualization-Cluster. Spannendes Projekt. Steile Lernkurve. Und am Ende des Tages leider jede Menge schlecht zu delegierende Fleißarbeit, in der man nur sehr langsam vorankommt. Das Ergebnis ist das übliche: Langsames Vorankommen – wenig sichtbare Resultate – wenig Motivation. Dieses Problem ist bekannt.

Ansonsten reiht sich der August nahtlos in die Folge der Vormonate ein: Viele Schnipsel aus Gedanken, viele angefangene Texte. Ideen, die zu probieren lohnen würde, etwa endlich einmal ein Mixtape auf Mixcloud, oder jenseits des Digitalen ein ‘zine auf Papier. Ein paar Gedanken, die jeden Tag unsortiert beobachtet in meine Accounts bei Mastodon oder Twitter fließen. Ein ständig wachsender Berg von Fotos auch für 2019. Eine Rückschau, die vermutlich wieder viel zu lang und zu anstrengend zu konsumieren ist und die diesmal offensichtlich anders entstanden ist als in den letzten Monaten, zumindest mit Blick auf die beeindruckende Anzahl von Versionen, die sich hierzu im wordpress vor der Veröffentlichung angesammelt haben. Vielleicht nehme ich mir für den September ja doch einmal etwas ernsthafter ein anderes Format vor. Vielleicht auch nicht. We’ll see. Danke für das Lesen und die Geduld, einmal mehr… 😉