Fledermaus vs. Brücke

Ohne nennenswerte Kommentare, da meine Meinung zum Thema ja hinlänglich bekannt sein sollte. Fledermaus stoppt Brücke, zumindest vorerst. Obwohl mir dunkel schwant, daß dies nicht der letzte Akt des “Dresdner Brücken-Dramas” sein wird, hoffe ich, daß dieser erneute Aufschub(?) noch einmal die Möglichkeit für Stadt und Land bietet, eine bessere Lösung, einen besseren Umgang mit dem Thema zu finden, als in diskussionsloser Sturheit auf dem jeweiligen Standpunkt zu beharren. Nicht, daß es an Alternativ-Vorschlägen und Möglichkeiten zur Diskussion fehlen würde…

Ungeachtet dessen bin ich so frei, in Anlehnung an Herrn Kantel die “Kleine Hufeisennase” zum äußerst würdigen Google des Tages zu befördern – verdiente Ehre. 😉

2 replies on “ Fledermaus vs. Brücke ”
  1. Klar, lasst uns noch weitere 10 Jahre diskutieren und noch 3 Bürgerbefragungen durchführen. Wahrscheinlich wird, wenn das Blaue Wunder endlich eingestürzt ist, doch ein Tunnel gebaut. Hoffen wir nur, dass dann niemand eine seltene Regenwurmart entdeckt, die ausgerechnet nur an dieser Stelle direkt unter der Elbe lebt und vom Aussterben bedroht ist.

  2. @genius: Vermutlich liegt genau das das Problem aber begründet: Unzureichende Vorbereitung (in jeder Hinsicht?), zu heftiges Beharren auf eigenen Standpunkten, kein zielorientiertes Arbeiten und ein viel zu langer Prozeß. Repräsentiert denn die Planung von vor 10, 15 Jahren den aktuellen Stand der Anforderungen überhaupt noch?

    Ich bin sicher, daß wir hier weiterkommen würden, wenn irgendjemand den Mut hätte, die jetzigen Planungen endlich zu Grabe zu tragen und in einem schnellen Verfahren verkehrstechnische Anforderungen wie auch umweltpolitische und “historische” (Welterbe?) Randbedingungen zusammenzutragen, ein oder zwei halbwegs ausgewogene Entwürfe zu erarbeiten, diese den Wählern zur “entweder-oder” – Auswahl vorzulegen und dann zu bauen. Aber dazu müßten vermutlich an einigen Stellen auch viel zu viele persönliche Verbindlichkeiten und viel zu viel “Betonkopf”-Rhetorik über Bord geworfen werden…

    Die momentanen Entwicklungen in dieser Hinsicht führen meiner Meinung nach alles ad absurdum – Demokratie und Bürgerentscheide eingeschlossen (nein, ich bin nicht der Meinung, daß ein Bürger-Votum durchgesetzt werden sollte, das aus unzureichender Information und mit einem völligen Mangel an Alternativen zustandegekommen ist).

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