Konsum as Konsum can…

“Kaufen und die Welt retten!” – der Artikel auf taz.de liest sich zunächst wie die finale Kapitulation vor der Konsum-Welt, vor einer Welt und einer Gesellschaft, in der das “Geld-gegen-Ware” – Prinzip nicht nur Triebkraft und Lieblingsbeschäftigung, sondern schlechthin Maxime, Sinn, Lebensinhalt geworden ist. Daß man hier in letzter Instanz durch genau dieses Verhalten gute Dinge tun, vielleicht sogar die Welt retten zu können glaubt, scheint eigentlich nur normal. Das Fazit eines lesenswerten Artikels, treffend wie auch (vermutlich) illusorisch:


Mit den Kapitalisten ist es wie mit den Kindern: Sie brauchen Regeln. Und wer ist dafür da, verbindliche Regeln zu formulieren? Got it! Die Politiker! Wie wär’s, wenn sie sich über strengere ökologisch-technologische Richtlinien für die Produktion der Dinge Gedanken machen würden, statt so zu tun, als könnte “der Verbraucher” durch Selbststeuerung die Probleme lösen, die nur durch klare Regeln entschärft werden können?

Noch was zum Ausdrucken für den Missionierungs-Stapel…