Februar 2007

Informationen überdauern Technologie

Daß man im Hause Sun (wo neben anderer interessanter Software auch OpenOffice wohnt) in der Diskussion um OpenDocument und Microsofts OpenXML eine sehr klare Meinung hat, bedarf vermutlich keiner weiteren Erklärung, und mit dem eigenen Werkzeug zur „Umstellung“ von Microsoft Office auf ODF hat man hier auch recht schnell sichtbare Fakten geschaffen. Warum sollte das interessant sein? Dazu hat’s einen sehr lesenswerten Post im Weblog von Sun-Kopf Jonathan Schwartz, auf

flickr – yahoo = zooomr?

Most people by now knew that flickr, an incredibly popular image-sharing service which I also make use of once in a while has been acquired by Yahoo! quite a while (almost exactly two years) ago. Most of this time, flickr was usable to both those who were „old-school“ flickr members who just had flickr authentication credentials and those who tried logging in there using their Yahoo! account. This now has

The Vision of Mozilla

For all those who like to read papers that range somewhere in between technology and society: Check this draft of an emerging Mozilla Manifesto, focused on pushing forth „the internet“ as an open, accessible environment to be used for both commercial and public interests. Looking at this sort of tools as „cultural technology“ rather than just shiny new gadgets for a society of consumers in dire need of new entertainment

Unsinn „Bundestrojaner“

Die Debatte um den sogenannten „Bundestrojaner“ respektive die heimliche Online-Durchsuchung von vernetzen PCs durch Polizei und Verfassungsschutz wird uns wohl noch eine Weile erhalten bleiben. Persönlich hoffe ich inständig, daß das zurückliegende Urteil des BGH in dieser Sache nicht zu einer Gesetzesänderung führt, auf deren Basis derartiges Eindringen in die Privatsphäre von Nutzern doch noch ermöglicht wird, sondern Zeit schafft, um noch einmal konkret nachzudenken über das, was dort eigentlich

Gutmenschen?

Ich bin vor ein paar Tagen auf einer Site (kein Link dorthin, weil ich Publicity dafür nicht für notwendig erachte) über den Begriff „Gutmensch“ gestolpert, den ich zunächst nicht so recht einzuordnen vermochte. Mittlerweile habe ich aber einen relativ klaren Standpunkt dazu und finde, daß man in seriöser,sachlicher Kommunikation auf solche Begrifflichkeiten ganz gut verzichten kann, unabhängig davon, um welches Thema es konkret geht. Nehmen wir Meinungsfreiheit als Beispiel: Meinungsfreiheit

Freie Netze, Freies Wissen.

Für alle die, die noch das Glück eines stabilen Internetzuganges haben: „Freie Netze, Freies Wissen“ ist ein umfangreiches, sowohl als PDF als auch als Totbaum-Variante erschienenes Buch, das sich auf reichlich 340 Seiten in Beiträgen von Autoren wie Richard Stallman, Lawrence Lessig, Anne Margulies vom OpenCourseWare-Projekt des MIT oder dem Science-Fiction – Autor Herbert W. Franke mit den verschiedenen Aspekten von Freiheiten im Zugang zu Netzen, zu Wissen, zu Kommunikation

1&1: Hilfe, Kunden!

Mein Vater führt dieser Tage einen Kampf, für den er mein vollstes Bedauern hat. Das Szenario, das ich auch schon leidvoll erleben durfte, ist an sich relativ einfach und trotzdem maßlos frustrierend, wie ich erst vor ein paar Tagen feststellen konnte: 1&1 sind ein sehr guter Provider, wenn alles reibungslos funktioniert und für den Kunden keine Notwendigkeit besteht, in irgendeiner Form Service- oder Support-Ansprüche zu hegen. Sobald sich dieser Zustand

Bundestrojaner und Entscheidungsträger

Auf taz.de findet sich ein lesenswertes Interview mit unserem verehrten Herrn Innenminister zum Thema „Online-Durchsuchung von PCs“, welches (abgesehen davon, daß es einmal mehr das Gefühl von Entscheidungsträgern vermittelt, die über Dinge diskutieren und entscheiden, hinsichtlich derer sie sich in völliger Unkenntnis bewegen) durchaus angetan ist, einem die Galle hochkommen zu lassen: … Auf der Computerfestplatte findet man auch sehr persönliche Details zu Liebe, Gesundheit und Steuererklärung. Wie wollen Sie

„Ein Volk von Kleinwagenfahrern“

Gefunden dank schockwellenreiter.de: CSU-Mann befürchtet Volk von Kleinwagen-Fahrern“. Wie zu erwarten, geht es einmal mehr um die umstrittenen neuen EU-Abgasnormen, die schon unser aller Frau Merkel von der Umwelt- zur Autokanzlerin gemacht haben. In Bayern, wo man selten um deutliche Worte verlegen ist, hat man auch eine Meinung zum Thema: Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber hat vor den Folgen der EU-Abgas-Beschlüsse gewarnt. Klimaschutz sei zwar ein wichtiges Anliegen, „aber die Deutschen