Piraterie am Menschen

Einen langen und häßlichen Artikel über Erziehung und Menschenbild in diesem unseren gern als “neoliberal” bezeichneten Zeitalter findet man dieser Tage auf jungewelt.de. Unter dem plakativen Titel “Biopiraterie im Bildungswesen” befaßt sich der Autor mit Bildung und geistiger Erziehung als “wirtschaftliche Investition” in “besser ausnutzbares Humankapital” und findet zu einem deutlichen Fazit:

Versuche der Ökonomisierung von Bildung blockieren damit Alternativen, die zur Bewältigung globaler Problemlagen, die zur Verarbeitung neuer Sozialisationsbedingungen und zur emanzipativen Selbstfindung von Kindern und Jugendlichen dringend benötigt werden. Den gesellschaftlichen Preis der Biopiraterie in der Bildung werden nicht die Global Player bezahlen, sondern diejenigen, denen die Rechte auf eigenständige Lebensgestaltung verweigert werden.

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Ein Kommentar

  1. interessant am gleichen Tag ist der Artikel in “Utopie kreativ” erschienen. Auf linksnet.de , wo der Text zu haben ist, gibt es eine andere Arbeit zum Thema vom gleichen Autor: “Bildung als Bearbeitung von Humanressourcen”, auf tiefes-leben.de gibt es eine kleine Besprechung des Ganzen.

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