Java, GPL und Novell…

Ein überaus lesenswerter Eintrag im Weblog von Sun-Präsident Jonathan Schwartz, der dankenswerterweise auch dem deutschsprachigen Leser zugänglich ist, verrät Interessantes über die kürzlich Ankündigung des Software-Hauses, Java unter der GPLv2 freizugeben:


Ich möchte nämlich gestehen, dass einer der Hauptgründe für die Verwendung der GPL die letzte Woche erfolgte Ankündigung von Novell und Microsoft war, die suggerierte, dass freie Open-Source-Software nur sicher sei, wenn Lizenzgebühren bezahlt werden. Wie ein Vorstandsmitglied eines der beiden Unternehmen sagte: „Freiheit hat ihren Preis.“

Das ist Unsinn.

Das macht den ansonsten doch sehr, nun, prosaisch geschriebenen Artikel insgesamt lesenswert und zeigt, daß die tendenziell in der FOSS-Community eher verrissene Kooperation zwischen Microsoft und Novell offensichtlich auch gute Seiten hat.

Ein Kommentar

  1. rofl… lol… Freiheit hat ihren Preis…

    Oh man, glauben diese Idioten das ernsthaft, oder tun die nur so?

    Obwohl, wenn ich mir’s recht überlege: Ja, OSS hat ihren Preis. Nämlich den, dass die proprietäre Software in gehörigen Zugzwang gerät.

    Natürlich will das nicht jeder.

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