Juli 2006

Update on DADVSI…

… or: More strength to laws supressing the public: According to a new article posted by French legal expert and Audionautes representative Jean-Baptiste Soufron, French Constitutional Court has come to a decision on the heavily discussed DADVSI bill made to enforce the use of DRM technology in France and, in the digital age, establish a regime of music and content industry. This decision obviously is worse than DADVSI itself: The

free music for free people

Sometimes there’s still hope: Even while nowadays people seem to have agreed upon the idea that web-shops „selling music online“ have to lock down content they sell using some sort of DRM to prevent users from „illegally using“ music they bought there (which ends up with shops like Apple’s iTunes music store where to buy music that requires you to own an Apple iPod in order to listen to it,

Stadt, Raum, Geld

Besser spät als nie: Im Kunsthaus Dresden haben wir gestern, am exakt letzten Ausstellungstag, noch die Möglichkeit gehabt, uns „Wild Capital“ – Wildes Kapital zu Gemüte zu führen, definitiv „food for thought“ und nicht zuletzt aufgrund des ungemütlich heißen Sommerklimas selbst für KHD-Verhältnisse relativ schwere Angelegenheit. Und trotzdem interessant: In den Werken der Ausstellung und den Veranstaltung um diese herum sind Kunstschaffende, Kulturwissenschaftler und Soziologen der Frage nachgegangen, welche Veränderungen

Heiße Luft

Man wird mich sicher wieder verbal prügeln, aber sei’s drum, ich kann es einfach nicht lassen, mich über die Flachheiten, die die Nasen vom öffentlich-rechtlichen Morgenmagazin auch mit meinen Fernsehgebühren verzapfen, zu ärgern. Jüngster Anlaß zum Grummeln: Die junge Dame in den Morgennachrichten des ZDF berichtet mit strahlendem Gesicht darüber, daß die deutschen Landwirte angesichts der Rekordhitze ernsthaft um das Getreide auf den Feldern und um ihre Ernte bangen… um

Die Wiederentdeckung der Demokratie

Langsam, aber sicher erwacht auch die deutsche Version des von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales ins Leben gerufenen Projektes Campaigns.Wikia zu einem gewissen Leben, und damit eines der aus meiner Sicht interessantesten Vorhaben zwischen Technologie und Politik, das in den letzten Jahren das Licht der Welt erblickt hat. Die Idee ist relativ einfach und, wie das Leitbild in Gestalt eines offenen Briefs des Gründes an die „politische Blogosphäre“ zeigt, in ein paar

transiency in social networks…

I’ve been a fan of so-called „social networking“ platforms for quite a while now, considering the use of technology and networks in order to link human beings all over the globe to actually be a good thing. But obviously it doesn’t really work out well in certain terms, maybe it will change the way we get in touch with people in a way similar to how „the internet“ does change

Brücken-Erbe

Mittlerweile wissen es eigentlich alle, insofern nur nochmal für jene, die im Urlaub oder (wie auch immer) vollständig von Nachrichten abgeschnitten waren: Dresden und das Elbtal stehen auf der „Roten Liste“. Der Titel „Weltkulturerbe“, den die Landschaft entlang des Flußlaufes seit einigen Jahren erst trägt, wird massiv gefährdet durch den Streitpunkt in der Stadtpolitik überhaupt, die Waldschlößchenbrücke. Das Thema geistert seit Jahren durch die Presse, ist sicherlich vielschichtig und nicht

electric passengers: Jordan Reyne

Following several deviations through the world of music from various parts of the world, I ended up astoundingly listening to „Passenger“ by Jordan Reyne. And still I am amazed by this trip through worlds, through noises and melodies and fragments of both electronic and organic origin, by an incredibly dense release by a very talented and inspired musician. If you can imagine music somewhere in between Björk, Android Lust and

Patenter Irrsin, Teil (n+2)

Noch ein hübscher Schnipsel aus der bunten Welt der Dummheiten rund um das goldene Kalb „geistiges Eigentum“: Friendster erhält ein Patent auf social networking. Genau. Verklagt werden mittelfristig alle anderen Anbieter, die in irgendeiner Art und Weise „Vernetzung“ zwischen den Nutzern erlauben, und langfristig all jene, die sich wagen, soziale Netze (lies: Freundschaften, …) außerhalb von friendster zu pflegen. Soviel zum Thema „schützenswerte Ideen“. Passend dazu eigentlich, daß die voriges