Patenter Irrsinn, Teil (n+2)

Das Thema Softwarepatente und alles, was damit so zusammenhängt (inklusive der Patentierung von Geschäftsmethoden) taucht, wie der sorgsame Beobachter feststellen wird, nicht gerade selten hier auf. Irgendwie hat man in dieser ganzen Diskussion um “geistiges Eigentum“, Patente und Urheberrechte momentan den Eindruck, daß, kaum hat eine Neuigkeit die Runde gemacht, die man nie für möglich gehalten hätte, irgendjemand beweist, daß es noch dümmer/dreister/fragwürdiger geht. Jüngste Erkenntnis: Warum nicht ein Patent auf Geschichten beantragen, besser gesagt auf den “Prozess, eine Geschichte zu erzählen, die eine einzigartige Handlung hat”? Sinnvoll scheint das eigentlich allemal, damit kann, sollte dies jemals gewährt werden, der clevere Patentinhaber nicht nur Disney und Co., sondern auch alle (Groß)Eltern dieser Welt zur Entrichtung von Lizenzgebühren verdonnern, sollten sich diese unterstehen, unrechtmäßigerweise ihren Kindern und/oder Enkeln mit abendlichen Gute-Nacht-Geschichten einen angenehmen Schlaf bereiten zu wollen. Eigentlich ist das Ganze selbst eine unglaubliche Geschichte, und einmal wieder: Mein Gott, der Wahnsinnigen werden es nicht weniger… Ich will ein Patent auf geschriebene Sprache in aller Form!

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