Oktober 2005

technology and perception

In an interview done back in 1994 (and since then more or less spread around half the world because it’s been released in a way that effectively allowed non-commercial redistribution), William Gibson, Canadian author and god-father of cyberpunk, was asked to name the invention being in his opinion the most important piece technology came up with, to this day. He found quite a good answer on that one: „…My favorite

welcome: flock!

For all those who still haven’t found a browser of their choice, maybe the new kid on the block is what you’re looking for: Flock aims at being a web-browser / blogging / bookmark-keeping / whatever tool to „…smooth out some of the more hairy parts of living and working online…“. Under the hood you’ll find a modified Firefox browser, containing extensions allowing for handling bookmarks through del.icio.us, posting pictures

Patenter Irrsinn, Teil (n+1)

Na also, warum denn nicht gleich so: Wie uns gewisse Lobbyverbände seit geraumer Zeit einzureden versuchen, sind Patente auf Software, Algorithmen, Datenstrukturen und alles, was irgendwie im entferntesten damit zu tun hat, eine gute Sache. Ebenfalls eine gute Sache ist XML, im weitesten Sinne eine über Rechnersysteme und Anwendungen hinweg portable Technologie zur Beschreibung von Daten, Kommunikation und so weiter. Technisch gesehen ist XML ein Nachfolger von SGML, einer seit

ich bin ein GNU

Seit reichlich zehn Jahren bin ich jetzt schon GNU-Enthusiast, und irgendwie merke ich gelegentlich, daß sich gewisse Diskussionen über GNU, GNU/Linux und freie Software insgesamt regelmäßig wiederholen. So gesehen scheint dies hier ein guter Platz zu sein, ein paar grundsätzliche Gedanken zum Thema loszuwerden und versuchsweise zu beleuchten, was mich an „freier“ Software im GNU-Sinne fasziniert und wieso ich gar nicht anders kann, als Leute vom Sinn dieser Angelegenheit zu

strangelove reproduction

Im diesjährigen Sommer-Urlaub habe ich mir unter sonnigem, südländischen Himmel endlich einmal die Zeit genommen, mich durch Generation X des kanadischen Autors Douglas Coupland zu schmökern, und, mit einigem Abstand betrachtet, hat mich das Buch schon irgendwie beeindruckt. Nicht, daß Coupland übermäßig tiefe Wahrheiten vermittelt oder man sich nach der Lektüre des Paperbacks irgendwie weiser oder erfüllter fühlen würde. Aber im Grunde genommen, so der Eindruck, ist es dem Autor

entering autumn: T.3.A.T.M.

Now that autumn really seems to start, getting some appropriate music probably is a good idea. Over the past ten years, one of my favorite choices talking about „autumn music“ has been „tears laid in earth“, the 1994 debut cd by The 3rd And The Mortal, and, it seems that even in 2005, eleven years later, this music still does work pretty well. Given that you don’t want to listen

IPRED2 ante portas

Die „Intellectual Property Rights Enforcement Directive“ der europäischen Kommission, kurz IPRED, geht in die zweite Runde. Nachdem die Anfang 2004 vom europäischen Parlament akzeptierte erse Stufe der Direktive in erster Linie bekannt wurde durch die Möglichkeit, Nutzer von nichtkommerziellen Tauschbörsen (in denen urheberrechtlich geschützte Inhalte widerrechtlich gehandelt werden) strafrechtlich verfolgen zu können, treibt die Europäische Kommission mittlerweile eine zweite Version der Richtlinie voran, mit der noch deutlich weitreichendere Einschnitte in

IM is dead?

I remember quite well some years ago when slowly getting into both GNU/Linux and „the internet“ as a whole bunch of interesting technologies and means of communication, I struggled quite a lot to get a really working, free-as-in-free-speech client for ICQ instant messaging system up and running. Some years later, this has changed drastically; now bunches of good, free clients are available for ICQ same as other instant messaging services,

Netz einer neuen Generation

Es gibt also doch noch Grund zum Hoffen: Ganz offensichtlich wächst im „Schatten“ der Möglichkeiten, die neue Technologien so mit sich bringen, eine ganze Generation von Nutzern heran, die ebendiese in weit kreativerer Weise zu nutzen vermag als die „Elterngeneration“, die „vornehmlich online shoppen“ geht. Das ist positiv: Vielleicht schafft es das Internet ja doch, einiges von dem Schaden, den passive „Push“-Medien wie Radio und insbesondere Fernsehen verursacht haben, in