Reading “Java EE 6 Development With Netbeans 7”

I remember very well my first contacts with Java EE technologies during my studies: More than a decade earlier, Java EE still was branded “Java 2 Platform, Enterprise Edition”, out in its early 1.4 version, and dealing with it for the first time left me rather stunned, facing a plethora of technical acronyms, APIs and technological and architectural concepts. Back these days, I would surely have paid money to have a really good introductory textbook, unfortunately, there were few (none?) at this time. By now, this has considerably changed.

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Goedel, Escher, Bach und Schleifen

Aus überfälligem Anlaß Lese-Empfehlung: Wer den ultimativen Br***f*** sucht, wird mit diesem Werk seine helle Freude haben. “Gödel, Escher, Bach” von Douglas Hofstadter ist zwar kein Fachbuch (dafür ist Stil, Sprache, Methodik zu unkonventionell und absonderlich), aber nichtsdestotrotz eine Quelle von Inspirationen, ein Buch mit einer Dichte von Aha!-Erlebnissen pro Seite, die sich kaum überbieten läßt. Der Preis dafür: GEB liest man nicht im Urlaub, im Liegestuhl oder abends bei Kerzenschein und Wein. GEB liest man konzentriert, mit einem Stück Papier und einem Stift daneben, wenn man daraus ‘gewinnen’ will. Wer sich darauf und auf Hofstadters bisweilen sehr sperrige Gedankenwelten einzulassen bereit ist, der erlebt einen furiosen Ritt durch den kompositorischen Anspruch Bachscher Musik, die surreal-rekursive Natur von M.C.Eschers Bilderwelten, die Implikationen von Gödels Unvollständigkeitssatz, Idee und Theorie formaler Sprachen und noch so einiges mehr. Ein Trip, der sich definitiv lohnt, aber, wie gesagt, anstrengend ist. Ich selbst “arbeite” seit einer ganzen Weile an dem Buch und stelle immer wieder fest, daß mehr als ein paar Seiten nach einem halbwegs normalen Arbeitstag einfach nicht drin sind. Und das Buch ist umfangreich… ;)

“Programming Collective Intelligence”: Python, data mining, machine learning and a little more…

Simply put: “Programming Collective Intelligence” is one of the most outstanding publications related to IT and software development I’ve been reading in a while. Given some of our business use case, at the moment I am a little deeper into dealing with analyzing (and, subsequently) making decisions and suggestions out of data somehow linked to users in our environment (for the obvious reason of both making our work a little easier and making our users overall experience a little better), and browsing the table of content of this book made it seem worth a closer look. And, overally, after having a closer look, I was about to find out that this book indeed offers profound information on the issue I am dealing with – and way more beyond this scope…

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Der Ausdrucker: Wider die digitale Kluft!

Nicht viel Text, eigentlich nur ein Verweis auf ausdrucker.org:


Hier soll “das Internet” für Menschen schreiben, die selbst nicht im Internet sind. Deshalb heißt es auch “Der Ausdrucker”: Ich würde mich freuen, wenn die Leser Texte, die sie hier finden, für die Menschen in ihrer Umgebung ausdrucken. Dieses Blog möchte ich nicht alleine schreiben und suche Blogger und Journalisten, die Lust haben, gelegentlich hier ihre Texte zu veröffentlichen.

Lesens- und unterstützenswert, da das Problem (die “digitale Kluft” zwischen jenen, die dieser Tage gern als “digital natives” bezeichnet werden und faktisch im Internet zu Hause sind, und jenen, die diese Art der Technologie bestenfalls beruflich, und selbst dort unter Umständen mit einem gewissen Unwohlsein nutzen) in vielen Situationen leider offensichtlich ist. Mehr Lektüre hierzu bei ennoname.de. Mal sehen, ob ich diesen Sommer Zeit zum Schreiben habe…

Politiker, Internet und Kühe

Noch einmal Internet und Politik, weil es aus meiner Sicht den gern zitierten Nagel auf den Kopf trifft: heise.de verweist auf einen Kommentar auf abgeordnetenwatch.de, in dem der spätestens seit voriger Woche deutschlandweit bekannte ehemalige SPD-Parlamentarier Jörg Tauss das Verhältnis von Parlamentariern und “neuer Technologie” wie folgt zusammenfaßt:


Kein (SPD-) MdB kaeme z.B. auf die Idee, zum Gespraech auf einen Bauernhof zu fahren, ohne sich vorher etwas ueber die Milchquote oder dergl. anzulesen oder wenigstens aufschreiben zu lassen. Unter “Internet” koennen sich aber eben viele immer noch weniger vorstellen als unter einer Kuh.

Ein Kollege hat mir jetzt tatsaechlich geschrieben, er verstehe mich ueberhaupt nicht, wegen “dem bisschen Freiheit” im Internet die SPD verlassen zu koennen. Dieses Zitat belegt, wie weit die handelnde gesetzgeberische Generation tatsaechlich vom Problem weg ist und keinerlei Sensibilitaet dafuer entwickelt hat, was der systematische technische Aufbau von Zensurinfrastruktur fuer einen freien Staat tatsaechlich bedeuten kann oder bedeutet.

Uneingeschränkt lesenswert. Und ich spiele ernsthaft mit dem Gedanken, der Piratenpartei einen Aufnahmeantrag zu schicken: Zwar ist davon auszugehen, daß ebendiese, als “Spezialpartei” mit (sehr engem?) Fokus auf einem konkreten Themenbereich, unter Umständen zu anderen akuten Problemen und Themen keine plausiblen Ansätze zu bieten vermag, aber andererseits: Wie kann es angehen, daß im “Land der Ideen”, welches sich immer wieder gern als “innovationsfreundlich” und “technisch fortschrittlich” präsentiert und gibt, politische Entscheidungen derart (fachlich) unvorbereitet getroffen werden? Wie mag das in anderen Bereichen aussehen, die inhaltlich nicht minder speziell sind (etwa Gen- oder Nanotechnologie, …)? Vielleicht ist der Weg der “fachlich sattelfesten Spezialpartei” doch nicht so falsch.