Fragments and facades

Few years of absence and this whole place looks worn-down, abandoned, broken. Yet maybe that’s what makes it worthwhile. It’s not the shiny, glamourous, polished place which takes all the effort one can bring up to be kept in this state. It’s rather a sanctuary indeed. A place which is just there. A place where things don’t have to be perfect. A place where things don’t need meaning to justify their existence. A place in which a single broken window is not the beginning of everything falling apart but just evidence of things being in flux, constantly changing. It’s this kind of change that covered whatever used to be here in dirt and dust.

Pausing for a moment, he decides to leave things just like that. It just seems fine. The way it is.

 

2 thoughts on “Fragments and facades

  1. irgendwie hat mir dieser text jetzt geholfen, bestimmte dinge in meinem kopf zurechtzurücken. die dinge so lassen, wie sie sind. auch wenn sie nicht perfekt sind, vielleicht sogar, weil sie es nicht sind. sie sind wie wir. manchmal traurig, manchmal poetisch, manchmal einfach nur staubig und grummelig. dieser drang zur perfektion hat unsere innenstädte zerstört, unsere lauschigen lokale und treffpunkte vernichtet. geblieben ist nur glattheit und die totale langeweile. die absenz von poesie macht menschen irre. immer mehr gewalt ist die folge. wenn alles lebendige, warme, weiche, “unvollkommene” ersetzt wird durch stumpfes untotes scheinbares leben, dann gnade uns gott. dann sind wir erledigt.
    ich weiss nicht, warum wir uns mit alter so schwer tun. mit alten dingen und alten wesen. menschen und tieren. ich weiss nur, dass unsere kultur weit davon entfernt ist, eine hochkultur zu sein.

  2. Ich glaube, daß das Kernproblem in all diesen Punkten eine nicht-hinterfragende Fantasielosigkeit ist, oder auch eine Abwesenheit des Willens, in Dinge Kraft, Energie zu investieren, und sei es die Energie, sich mit dem Umgebenden auseinanderzusetzen, Dinge zu reflektieren, notfalls auch zu hinterfragen – die begradigte, einfach zu konsumierende (weil: auf jeweils gängige Ideale von “schön”, “perfekt”, “wünschenswert hin polierte), von Brüchen und störenden Randnotizen weitestgehend bereinigte Nachmittagswelt für all jene, die die Bürostunden des Alltags als anstrengend, fordernd ebenso selbstverständlich betrachten wie ihren Anspruch (ihr Recht?), in der Zeit danach den Kopf ausschalten, abspannen zu können. Dort ist selbst Poesie Anstrengung und Arbeit, weil nichts davon – Poesie, Spiritualität, Fantasie – von selbst passiert. Den Umstand, daß das, was auf diese Weise entsteht, nur bedingt lebendig oder gar authentisch wirkt, merkt man vermutlich auch erst ab einem gewissen Grad der Reflektion. Und der Umgang mit Alter ist vermutlich noch ein ganz anderes Thema…

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