Archive for February, 2009

XFCE 4.6: lean, usable, appealing.

Saturday, February 28th, 2009

It’s been quite a while… Apart from some short-term distractions (like playing with KDE2 for a short amount of time), I have been using the XFCE desktop pretty much ever since the early days of its 3.x incarnation, these days mainly looking at it as the thing it initially was intended to be: a fully-fledged open-source clone of the CDE desktop for use with operating systems like GNU/Linux. Given I had some of my first Unix experiences ever on an old HP-UX and Solaris later on, this desktop felt like home immediately. A lot of work has been done ever since, and at the very least in its default configuration, most of the CDE look-and-feel (most notable in terms of the panel appearance) has obviously vanished from the XFCE environment, and a lot of new features, components and applications have made their way into the environment. Even though eventually not being that much “lightweight” anymore, XFCE still feels a little more an everyday power tool, less filled with toys and gimmicks and eye candy to be found in the “other two major Linux/Unix desktops” these days, more than ever being a work horse to just be there, to not get into your way, to not waste resources all too much on your system (yes, even in days of multi-core processors and high-performance consumer machines, as soon as you start doing serious Java development on a notebook, resources still do matter… ;) ), just letting you do what you’re up to. Today, following a couple of release candidates, XFCE 4.6 has finally made it to a broader public, ending quite a long development cycle, surely once again worth taking a closer look. And I am looking forward to things to come.

So… Congratulations folks, good job once more… Waiting for it to make its way into Xubuntu and, perhaps, also into OpenSolaris repositories one day – the latter one would be rather nice indeed, not just as a reminiscence of old CDE days (which also is not around anymore in OpenSolaris…). While waiting, the official release note is here, and the visual tour also is quite a good starting point for having a closer look.

NetBeans 6.7: still the only (maven2) IDE you’ll ever need…

Thursday, February 26th, 2009

Now that NetBeans 7.0 6.7 is just around the corner and comes with a set of interesting improvements, I wanted to take a few moments again reflecting what has eventually been most important to me in NetBeans IDE: Support for apache maven. Earlier I switched to NetBeans after being using Eclipse for quite a while because Maven2 tooling in Eclipse used to, well, leave a lot to be desired.

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“Wir zahlen doch nicht Eure Krise!”

Tuesday, February 24th, 2009

Eine “alternative” Sichtweise auf die gegenwärtige wirtschaftliche Krise:


Wir wollen, dass die Verursacher der Krise zur Kasse gebeten werden. Das globale private Geldvermögen hat im Jahr 2007 die Summe von 105 Billionen Dollar erreicht und ist in acht Jahren um 50 % angestiegen. Das ist das Ergebnis einer massiven Umverteilung von Unten nach Oben, von Süd nach Nord, von den BezieherInnen von Lohn- (Ersatz-)einkommen zu den Kapital- und Vermögensbesitzern. Den Banken und Fonds war kaum ein Risiko zu groß im Kampf um die höchsten Renditen. Etwa ein Tausendstel der Weltbevölkerung hat davon besonders profitiert. Die Milliarden, die jetzt zur Sanierung des Finanzsektors ausgegeben werden, dürfen nicht auf Kosten der großen Mehrheit gehen. Wir werden nicht hinnehmen, dass Beschäftigte, Erwerbslose, RentnerInnen, SchülerInnen oder Studierende die Zeche zahlen! Genauso wenig darf die Krise auf die Länder des Südens oder die Umwelt abgewälzt werden.

… gefunden bei www.28maerz.de, einer Initiative von attac, verschiedenen Gewerkschaften und einer beeindruckend langen Liste sonstiger (Nichtregierungs-)Organisationen. Vermutlich nicht nur für all jene interessant, die sich, angesichts immer beeindruckenderer Rettungspakete, angesichts immer größerer tatsächlicher oder diskutierter staatlicher Bürgschaften für Großunternehmen (wer hilft eigentlich dem KMU von nebenan in wirtschaftlichen Schieflagen?), angesichts der augenscheinlich überall naheliegenden Ansätze, in Größenordnungen (Steuer-)Gelder von Morgen und Übermorgen in marode Banken zu investieren, ohne daß sich das System wirklich ändert, zunehmend die Frage stellen, wieso, nach Jahren der Gewinne in der Privatwirtschaft, nunmehr die Verluste des gesamten Systems “sozialisiert”, auf alle verteilt werden sollen… Es wäre schön, ein alternatives Patentrezept zur Hand zu haben, um die Krise nach Möglichkeit mit minimalen Verlusten seitens der Masse der Bevölkerung zu kompensieren; der gegenwärtige Weg indes scheint mehr als diskutabel.

Qimonda, Silicon Saxony und die Leuchttürme

Tuesday, February 3rd, 2009

Vor fast genau einem Jahr gab es laute Diskussionen um die Schließung des Nokia-Werkes in Bochum, die damit drohenden Entlassungen von mehreren tausend Beschäftigten und die Frage, wie in einem solchen Kontext mit (in diesem Falle erhaltenen) staatlichen Förderungen umzugehen ist. Nun, angesichts verschiedener aktueller Probleme bei Qimonda und dem Prozessorhersteller AMD, besteht natürlich durchaus die Sorge, daß sich “ein zweites Bochum”, vielleicht in viel größerem Umfang, für den High-Tech – Standort ‘Silicon Saxony’ wiederholen könnte – mit durchaus desaströsen Folgen für die Region. Daß sich die sächsische Landespolitik dieses Themas annimmt, ist insofern wenig überraschend und auch durchaus wünschenswert, und man kann wohl doch darauf hoffen, daß die Strukturen, die sich in und um die Chip-Industrie in Sachsen gegründet haben, stabil genug sind, um auch das gegenwärtige rauhe Wirtschaftsklima einigermaßen wohlbehalten zu überstehen.

Trotzdem wirft die Diskussion eine aus meiner Sicht interessante Frage auf: Wie stabil ist dauerhafte Wirtschaftsförderung mit “Leuchtturm-Projekten” überhaupt? Wäre es nicht, eingedenk zumindest dieser Beispiele (Nokia, Qimonda) angezeigt, von der Förderung der Ansiedlung “existierender” Leuchttürme abzusehen, stattdessen die nicht unbeträchtlichen Fördergelder (auch im Beispiel AMD zu sehen) in kleineren Portionen auf viele innovative, leistungsfähige KMUs zu verteilen, Arbeitsplätze besser gesichert zu schaffen (weil im Falle von KMUs schlicht nicht so viele Menschen betroffen sind, wenn ein Unternehmen in wirtschaftliche Schieflage gerät) und bestenfalls damit zu helfen, daß der Wirtschaftsstandort irgendwann auch wieder “Leuchtturm-Unternehmen” geschaffen hat, die er selbst exportieren kann? Vermutlich ein mühevollerer Weg, aber vielleicht ein nachhaltigerer: Wem ist geholfen, wenn sich um derartige “Leuchtturm-Standorte” herum eine starke, mittelständige Zulieferer-Industrie etabliert, deren Existenz dennoch auf Gedeih und Verderb vom “Leuchtturm” abhängt?