Archive for June, 2007

[english]Eclipse ‘Europa’ unleashed[/english][german]Eclipse ‘Europa’ freigegeben[/german]

Friday, June 29th, 2007

[english]Wow, time did pass rather soon lately. Just feels like yesterday when I installed Eclipse 3.2 ‘Callisto’, the most stable and reliable release of the Eclipse IDE so far. And now, by today, we’re already to see the release of the stable version of Eclipse 3.3 ‘Europa’

I have already been working with Europa for quite a while and, so far, am pretty pleased, even though I yet didn’t manage to finish writing down my experiences with this release. This is comin’ up so check back here later. By now, probably all to be done is to get the Eclipse 3.3 final version, make use of the Update Manager to fetch some of the impressive 21 projects Europa consists of for installation, as well as a bunch of other external tools like SpringIDE that focused on releasing new versions along with ‘Europa’, take a deep dive… and enjoy all the major and minor improvements that come with movin’ from 3.2 to 3.3 …
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[german]Mann, wie die Zeit vergeht. Mir scheint’s, als wäre es erst gestern gewesen, daß ich mit Version 3.3 alias ‘Callisto’ die bislang stabilste und nutzbarste Version der Eclipse-IDE auf meiner Maschine installiert habe. Und jetzt schon wieder ein neuer Startbildschirm:Eclipse 3.3 ‘Europa’

Mittlerweile arbeite ich seit reichlich drei Wochen mit Europa und bin, insgesamt, ausgesprochen zufrieden mit der neuen Version, auch wenn ich es noch nicht geschafft habe, meinen “Erfahrungsbericht” vollständig in Text zu fassen und hier abzulegen. Das wird noch… Bis dahin bleibt interessierten Lesern(?), sich die eben freigegebene neue Version zu installieren, den Update-Manager zu bemühen, um einige der imposanten 21 Projekte, die mit Europa gleichzeitig in neuen Versionen veröffentlicht werden, ebenso zu installieren wie verschiedene andere Plugins (etwa die geniale SpringIDE), die mit der Veröffentlichung neuer stabiler Versionen auf die Freigabe von 3.3 gewartet haben… und dann kopfüber in die neuen Funktionen zu springen, mit Europa zu spielen, zu sehen, was an Neuem hinter der .3 versteckt ist… Demnächst mehr hierzu.
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Flickr: Happy Censorship Filtering?

Thursday, June 14th, 2007

[english]A feature introduced to flickr recently by now seems to end up with rather strange consequences: It seems that mighty F! by now belongs to the Dark Side by pushing censorship and filtering down some users throats:

Note: If your Yahoo! ID is based in Singapore, Germany, Hong Kong or Korea you will only be able to view safe content based on your local Terms of Service so won’t be able to turn SafeSearch off.

Personally, I just have to say that this is outstandingly disgusting. Recently, I have seen many pictures in my photo stream which have been “safe-greyed” by default even though, looking at them, I couldn’t find anything making “censoring” these shots even slightly reasonable. I consider censorship to be one of the worst and most stupid things an information system can come up with, since censorship proves that people are not capable of dealing with “free” information but instead want information to be “cleaned” by “filtering out” things which aren’t “convenient” or just hurt our own narrow ideas of “morality” or “ethics”.

Let me put it this way: Then and now I’ve been a happy flickr’er even when flickr sold its soul to Yahoo!. My flickr professional account used to be my sisters and her boyfriends gift for my 30th birthday earlier this year, and right now I still am enjoying all the options and possibilities this thing provides compared to the “basic” account. However, as soon as censorship becomes a common practise in flickr, I am ready and willing to, as soon as my professional account has expired, to completely and ultimately terminate my flickr membership and move my pictures elsewhere. I feel happy there because of the community, of the freedom of exchange of creativity, inspirations, thoughts. I would not feel happy there anymore given there are some “mechanisms” trying to tell us what is “safe” for us and what isn’t, given that Flickr is ignorant, stupid, narrow-minded enough to keep up this rude practise of censorship. Flickr makes, please start thinking!

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Hübsch… seit einigen Tagen ist flickr, der möglicherweise immer noch beste Internet-Fotodienst, mehrsprachig und global. Und, ganz nebenbei, hat man ein Feature eingeführt, welches eigentlich alle Ideen des Internet, alle Ideen freier, offener Kommunikation vollständig konterkariert:

Benutzern aus Deutschland, Singapur, Hongkong oder Korea zeigt Flickr laut FAQ Fotos, die als “moderate” (“mittel”) oder “restricted” (“eingeschränkt”) markiert sind, nicht mehr über die Suchfunktion an: “Wenn Sie eine Yahoo-ID aus Singapur, Deutschland, Hongkong oder Korea verwenden, können Sie aufgrund der dortigen Geschäftsbedingungen die sichere Suche nicht abschalten. [...] Die Filter für die sichere Suche greifen auch dann, wenn Sie sich auf Flickr bewegen. Wenn Sie beispielsweise auf ein Foto stoßen, das nicht in Ihre Einstellungen passt, werden Sie dieses Foto nicht sehen.

Aha. Genau das ist es also, was man offensichtlich braucht. Flickr-Nutzer sind demnach keine eigenständigen, denkenden, intelligenten Personen, sondern nur naive Dummchen, die der Kontrolle eines Filters bedürfen, der definiert, welche Informationen (in dem Fall Bilder…) für sie “gut” / “sicher” sind und welche nicht… Ich will es so sagen: Aus meiner Sicht ist Zensur immer der ärmste, schwächste, dümmste Weg, mit Informationen umzugehen, wenn wir zu faul, zu starr, zu ignorant sind, uns auch mit unbequemen Inhalten auseinanderzusetzen, ohne dem Irrglauben zu verfallen, Zensur würde mehr tun, als diese nur vorübergehend auszublenden. Ich halte das, was Flickr derzeit tun, für völlig indiskutabel. Derzeit verfüge ich über einen Flickr-Professional – Account, ein Geburtstagsgeschenk von meinem Schwesterchen und ihrem Freund zu meinem 30. in diesem Jahr, und ich hab’ mich echt darüber gefreut, weil ich, ungeachtet all der Dinge, die geschehen sind etwa in Folge des “Seelenverkaufs” von Flickr an Yahoo!, diese Plattform geschätzt und gemocht habe als Ort des Austausches, der Kreativität, der Inspiration. Wenn Flickr dies selbst jetzt durch Dummheit, Kurzsichtigkeit, Ignoranz demontieren, werde ich, sobald mein Geburtstagsgeschenk seine Gültigkeit verloren hat, meinen Flickr-Account umgehend löschen und mir einen besseren Platz für meine Bilder suchen.

Nachtrag: alltagskakophonie.de hat einen umfangreichen Überblick über Reaktionen aus dem deutschsprachigen Raum auf die Vorgänge im Hause flickr, gleichermaßen im Hinblick auf Blogs wie auch News-Seiten, und verdient daher Respekt ob der gründlichen Recherche.
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translated wtp tutorials…

Sunday, June 10th, 2007

Just a short note as I have seen this very article attracting quite a bunch of visitors lately: This weekend I took the time to translate the first of the “wtp+tomcat” tutorials available on this site in order to hopefully make it useful to a wider amount of readers. Please have a look, any feedback on both language and content is highly appreciated!

Mut zum Klumpen?

Saturday, June 9th, 2007

Manche Dinge sind nachhaltig beeindruckend für mich, das muß ich schon zugeben… Da hat man sich eine Weile mit theoretischen Aspekten von Softwareentwicklung und -architektur herumgeschlagen, hier und da auch (in Open-Source-Projekten und deren praktischem Einsatz) gesehen, daß diese Aspekte gut und richtig und sinnvoll sind… Und dann hat man es in verschiedenen Situationen mit, nun, “anderer” Software zu tun, mit Software, für die man auch als Unternehmen richtig gutes Geld los wird, und sitzt grübelnd davor, stellt sich gewisse… Fragen…

(more…)

Wissensallmende-Texte in HTML

Saturday, June 9th, 2007

Keine Ahnung, wie lang dem schon so ist – auf jeden Fall hab ich das bislang übersehen, obwohl es definitiv in die Rubrik “linkdump” gehört: Die ‘attac Basistexte 15: Wissensallmende’, die sich im Zeitalter der Informationsgesellschaft, des ‘geistigen Eigentums’ und der Schutzrechte auf Wissen damit auseinandersetzen, gesamtgesellschaftlich sinnvolle und wünschenswerte Antworten zu finden, gibt es neben der Totbaum- und PDF- mittlerweile auch als HTML-Version zur bequemen Online-Lektüre. Wer sich für die angesprochenen Themen interessiert, sollte sich durchaus einmal ein paar Stunden Zeit nehmen, die Texte zu überfliegen oder auch in die Details hineinzusteigen. Für Internet-Nutzer sicher interessant die Perspektive auf “freies Internet” im Vergleich zu ‘traditionellen’ Massenmedien in der derzeitigen Gesellschaft:


Mit dem Streben nach Maximalprofit eng verbunden ist eine Kompromittierung des Journalismus: Ein starker, vertrauens- und glaubwürdiger Journalismus galt lange Zeit als eine wichtige Funktion der Medien, die ihnen viele Privilegien einbrachten. Aber seit den 1990er Jahren sind die journalistischen Standards deutlich zurückgegangen. Diese versuchen jetzt, journalistische Abteilungen, z.B. in den großen TV-Sendern, unmittelbar profitabel zu machen. Dies geschieht einerseits durch massiven Personalabbau, andererseits findet eine Konzentration auf Stories statt, über die billig und einfach zu berichten ist, wie z.B. Prominente, Lebensstil, Gerichtsverhandlungen, Unfälle, Verbrechen und Schießereien. Kritische Berichterstattung dagegen geht stark zurück.

Ebenfalls lesenswert, insbesondere im Nachgang des G8-Gipfels in Heiligendamm und das durchaus wichtige Engagement gegen die Armut in Afrika, ist der Abschnitt auf Bio- und Pharma-Patente, der zugleich die Frage aufkommen läßt, ob Entwicklungshilfe mit (zweifelsohne erforderlichen finanziellen Zusicherungen) ein ausreichender Weg der Hilfe für die Ärmsten der Armen ist…

Technische Nachrichten-Grenzen

Thursday, June 7th, 2007

welt.de kann sicher von sich behaupten, eine der seriöseren deutschsprachigen Nachrichtenquellen im Internet zu sein, und das könnte sich in diesen Augenblicken rächen, angesichts der Tatsache, daß die Berichterstattung über die ersten Ergebnisse von Heiligendamm (die eigentlich genauso schwach ausgefallen sind, wie es in Anbetracht der Diskussionen der letzten Tage zu erwarten war…) offensichtlich nicht nur zwei, drei Leser interessiert:

welt-tomcat-hickup.jpg

Da hat der tomcat wohl in diesem Fall zumindest die Grenzen seiner Konfiguration erreicht…

webdev’s “holy Grail”?

Wednesday, June 6th, 2007

[english]After having built a set of both internal and public applications making use of standard JEE web tier (servlets, JSPs, tag libs), I got back to dealing with the Grails framework again, an environment to allow for rapid web application development in a manner similar to the immensely popular Ruby On Rails, yet instead of Ruby being based upon the Groovy language which seamlessly runs in a pre-existing Java environment (which is at least a good thing to me, given that Java web technologies has quite a bunch of features I don’t want to miss again…). Don’t really know why I stopped dealing with Grails earlier, perhaps I just couldn’t get into it when dealing with it for the first time. However, by now getting started again, I do have quite a clear idea what to do with it, and maybe I’ll get actually something done this way.

While we’re at it, getting started with Grails I whole-heartedly have to recommend InfoQ’s ‘Getting Started With Grails’ mini-book by Jason Rudolph, which is one of the best pieces of IT tutorial / documentation I came across the last months. The book which you can both buy as a printed version at Lulu.com or download for free (if you don’t mind registering with infoq.com which, as far as I have seen by now, doesn’t really hurt given this is quite a helpful web resource if you’re into software development) lives off building a simple example project by not dealing all too much with “gory details” but rather giving you a lean, quick start to Grails, not just telling you how to get things done but also how Grails helps you doing these way easier than, say, a “plain” JSP/servlet web application. So by now I will make my way through the rest of the chapters and then see how to apply these things to a project a little more “real-world”…
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[german]Nach der einen oder anderen Anwendung auf Basis der “herkömmlichen” JEE-Webschicht (JSPs, Servlets, …) bin ich wiedermal dabei, mich mit dem Grails-Framework zu befassen, einer Umgebung, die das schnelle und (vergleichsweise) einfache Entwickeln von Web-Anwendungen im Stile des derzeit arg populären Ruby On Rails – Frameworks erlaubt, dabei allerdings anstelle von Ruby auf Groovy aufsetzt, einer in Java implementierten Script-Sprache, die sich insofern auch nahtlos in eine bestehenden Java-Umgebung einbetten läßt (was mir wichtig ist, da ich insbesondere im “web-nahen” Bereich viele Aspekte und Komponenten von Java / JEE nicht mehr missen möchte…). Ich weiß gar nicht mehr, warum ich damals von Grails abgelassen hatte, vielleicht hat einfach Zeit und Möglichkeit gefehlt, sich näher in die Details einzuarbeiten und zu -denken. Wie dem auch sei, jetzt im “zweiten Anlauf” habe ich eine klare Vorstellung, was ich damit tun will – mal sehen, ob letztlich etwas Produktives dabei herauskommt.

Weil wir schon dabei sind: Wer sich in Grails einarbeiten will, dem sei das (englischsprachige) InfoQ-Minibook ‘Getting Started With Grails’ von Jason Rudolph wärmstens empfohlen, eines der besten IT-Tutorials, über die ich in den letzten Monaten gestolpert bin. In dem Text, den man gedruckt bei lulu.com kaufen oder aber kostenfrei herunterladen kann (was allerdings eine Registrierung bei infoq.com erfordert, aber da das eine für Software-Entwickler recht gute Informationsquelle ist, kann man damit wohl leben…), wird ein relativ einfaches Beispielprojekt erzeugt in einer Art und Weise, die einem zum einen ohne überflüssige Details schnell einen Einstieg in Grails vermittelt. Zum anderen, und das halte ich persönlich für sehr viel wichtiger / interessanter, wird (ebenfalls kurz und bündig) auf jene Aspekte eingegangen, die tatsächlich dafür sorgen könnte, daß die Anwendungsentwicklung mit Grails sehr viel schneller von der Hand geht als unter Verwendung anderer Frameworks oder einer “einfachen” JSP/Servlet-Anwendung. Ich für meinen Teil werde mich jetzt noch in die verbleibenden Kapitel begeben und dann sehen, was sich damit so an Sinnvollem anstellen läßt…
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Krawallmacher und (De?)Eskalation

Tuesday, June 5th, 2007

Die Bilder der Krawalle im Rahmen der ersten G8-Demonstration in Rostock sind sicher noch in den Köpfen, und erwartungsgemäß wird nun einmal mehr seitens der ‘üblichen Verdächtigen’ mehr Härte und drastischeres Durchgreifen gefordert. Sei dem, wie es wolle: Interessant zum Thema finde ich diesen Bericht auf Deutschlandradio Kultur, der als Volltext online ist. Den Artikel sollte man in der Gänze unbedingt lesen, eine der vielen zitierenswerten Passagen:


Man hat äußerste Gefährdung vorgegeben oder tatsächlich empfunden, man hat zu Sicherheitsmaßnahmen gegriffen, die weit in die Rechte von Menschen eingriffen. Das nenne ich bereits eine Eskalation, das war höchste Eskalationsstufe eigentlich überhaupt.

Ausdrucken! Bleibt zu hoffen, daß die nächsten Tage von Ausschreitungen im Stile des Wochenendes verschont bleiben, im Interesse der friedlichen Demonstranten und ihrer politischen Ziele, aber auch im Interesse der Sicherheit der Polizeibeamten. Bleibt aber auch zu hoffen, daß sich die Idee der De-Eskalation anstelle noch “härterer” Sicherheitsmaßnahmen auch bis in die Kreise der Entscheider und Verantwortlichen herumspricht… Wie war das nochmal? Aktion und Reaktion? Gewalt und Gegengewalt?

Nachtrag: German Foreign Policy hat einen lesenswerten Artikel zur medialen Wahrnehmung der bisherigen Ereignisse um den G8-Gipfel im In- wie auch Ausland. Fazit:


Die überbordende Repression führt zu Auseinandersetzungen zwischen den Regierungsparteien und entwertet das Schaubild von den friedlichen Zuständen in der deutschen Musterdemokratie. Wie es in mehreren Berichten deutscher Diplomaten im Ausland heißt, ist der Eindruck in den Gastländern “negativ” bis “katastrophal”.

(via netzpolitik)