Archive for March, 2007

Bildungswüste Deutschland

Wednesday, March 21st, 2007

Heute ist es also offiziell: UN-Berichterstatter Munoz zerhackt in vernichtender Kritik das deutsche Bildungssystem, attestiert dem deutschen Schulwesen Chancenungleichheit zuungunsten von Schülern aus sozial schwächeren Kreisen, doch während man anhand der PISA-Studien, die auch in Deutschland für einiges Aufsehen gesorgt haben, eigentlich Grund genug hätte, sich ernstlich Gedanken über Erkenntnisse und Aussagen des Berichtes zu machen, übt man sich hierzulande schon im Vorfeld in Demontage der Kritik und des Kritikers, in eigener Kritik-Unfähigkeit und Lobhudelei auf das deutsche Schulsystem. Wie muß man eigentlich veranlagt sein, um selbst angesichts international vernichtender Schelte derartiges Selbstbewußtsein zu vertreten? Vielleicht sollten sich im Lande endlich einige Damen und Herren von der Geistlosigkeit platter Partei-Politik verabschieden und einsehen, daß Dinge permanent in Veränderung sind, daß mithin insbesondere auch ein Schulsystem, welches dafür ausgelegt sein sollte, Heranwachsende in eine sich ändernde Gesellschaft einzuführen, für diese Veränderungen offen und diesen angepaßt sein muß? Ein paar eigene Ideen zur Reform des Schulsystems, teils aus Beobachtungen, teils aus eigenen Erfahrungen erwachsend:

(a) Weg mit dem dreigliedrigen Schulsystem! Die Chance für große Mengen von Schülern, mit niedriger Qualifikation (oder ohne Abschluß) die Schulbank zu verlassen, ist sicher wirtschaftlich sinnvoll in Tagen, in denen ein großer Markt für einfache 9-to-5-Jobs existiert, die es ohne allzu hohe Anforderungen erlauben, sich über ein ganzes Arbeitsleben hinweg einen soliden Lebensunterhalt zu verdienen. Ob diese Möglichkeit angesichts der anhaltenden Diskussion über Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften in Deutschland bei ansonsten immer noch hohen Arbeitslosenzahlen noch gesamtpolitisch/-wirtschaftlich sinnvoll ist, steht zu hinterfragen. Also: Weg mit der Hauptschule und Installation einer mindestens zehn Klassen umfassenden Schulpflicht für alle, in der der Abgang ohne Abschluß absoluter Ausnahmefall sein muß. Bei näherer Überlegung: Angesichts (zumindest statistisch) zunehmender Lebenserwartung und etwa der akuten Diskussion um die Rente mit 67, was spricht eigentlich gegen eine 12-Klassen-Schulpflicht?

(b) Weg mit dem Förderalismus im Bildungssystem: Auch hier sollte man wohl spätestens im Halbjahr der deutschen EU-Ratspräsidentschaft das, was historisch möglicherweise sinnvoll gewesen ist, hinterfragen. Welchen Nutzen hat es, über Europa zu diskutieren, wenn man in Deutschland nicht einmal ein Abitur erwerben kann, welches in allen Bundesländern gleichen Wert hat und gleiche Anerkennung genießt? Im Hinblick auf das (zu begrüßende) Streben nach “Europa” mutet der Bildungs-Förderalismus in Deutschland wie ein Rückfall in Zeiten der Kleinstaaterei an.

(c) Weg vom faktenbasierten Frontal-Unterricht, hin zu einem “aktiven Erlernen” von Wissen. Arbeit von Schülern in kleinen Gruppen würde vermutlich nicht nur den Lern-Effekt verbessern (indem man sich Dinge, die man sich selbst erarbeitet hat, einfach besser merkt als jene, die einem durch Dritte “vermittelt” werden sollen), sondern die Schüler auch mit Erfolgserlebnissen versehen, selbst etwas “herausgefunden” zu haben, und dabei noch ganz nebenbei die mittlerweile vielgerühmten “soft skills” wie Team-Fähigkeit, Kommunikation und Konflikt-Lösung der Schüler bereits in frühen Jahren ausbilden. Und wenn junge Menschen dabei vielleicht sogar noch lernen, andere junge Menschen in ihrer Andersartigkeit zu erfahren und zu akzeptieren, wäre das sicher auch ein nicht unsinniger Nebeneffekt dieser Übung.

(d) Mehr Ganztagsschulen, mehr Möglichkeiten, Wissen “erfahrbar”, “erlebbar” zu machen. Ich vermute, daß viel gewonnen wäre, wenn man den Schülern zeitlich entspannt Spaß am Wissenserwerb und Neugier auf Dinge vermitteln könnte, anstelle sie morgens mit trockenen Fakten zu füttern und dann zuzulassen, daß sie (oder die Umwelt) ihren Kopf schon in jungen Jahren mit Produktwerbung, Lifestyle-Quatsch und sonstiger inhaltsloser Scheiße vollstopfen, sobald sie die Tür des Schulgebäudes hinter sich geschlossen haben. Zu unseren Schulzeiten hatten “Arbeitsgemeinschaften” dort viel Wert – dort hat man strenggenommen im 45 Minuten des Probierens und Experimentierens weit mehr gelernt als in 45 Minuten mehr oder weniger konzentrierter Präsenz in einer Schulstunde.

(e) Abschaffung sämtlicher Beamten-Privilegien von Lehrern, verbunden mit finanzieller Entlohnung von Engagement für die Schüler. Dazu die Pflicht für das Lehr-Personal, sich regelmäßig fachlich und im Hinblick auf Methoden der Didaktik weiterzubilden, sowie Überprüfung der Wirksamkeit dieser Weiterbildungen. Und, vielleicht perspektivisch, Zulassungs-Auswahl für den Lehrer-Beruf (bzw. das Lehramts-Studium) basierend nicht nur auf fachlicher, sondern auch sozialer Kompetenz. Ein Lehrer sollte mit Menschen umgehen, auf Menschen eingehen, insbesondere auch mit Kindern gut arbeiten können. Wer das nicht kann, sollte lieber (im Interesse der Gesellschaft) ‘was anderes tun.

(f) Einführung von Schul-Uniformen, bei gleichzeitiger Unterbindung von möglichst vielen Wegen, über die sich Schüler in der Schule durch materiellen Besitz profilieren können. Sicher ist Kleidung ein Ausdruck von “Persönlichkeit”, aber wenn es der einzige Weg des Ausdrucks der Persönlichkeit eines Individuums ist, ist ohnehin alles verloren. In der Schule sollte das Augenmerk auf die Vermittlung konkret anderer Werte gelegt werden. Ich glaube durchaus, daß das auch in Deutschland (wie auch in vielen anderen Ländern) gut funktionieren könnte – vielleicht könnte man den Schülern Mitsprache-Recht bei der Gestaltung der Schulkleidung einräumen (oder die komplette Verantwortung für ebendiese auferlegen).

(g) Mehr Breiten-, weniger Tiefen-Unterricht. Im Hinblick auf die eigene Schulzeit frage ich mich immer mal wieder, ob es sein mußte, zwei Jahre Oberschule mit Faust I und II zu “verschwenden”, während man Autoren wie Rilke, Hesse, Kafka oder Graf erst sehr viel später kennen- und schätzengelernt hat. Ich frage mich, ob es sinnvoll ist, Schülern im Musik-Unterricht bis zur zehnten Klasse durch massive Beschallung fast schon Aversion für das Lebenswerk von Beethoven und Mozart anzutrainieren, während sie Rachmaninov oder Mussorgski dann nicht mal dem Namen nach kennen.

Ich hör’ lieber auf, sonst schreib’ ich mich noch in Rage… Abschließend hoffe ich, daß trotz der (im Nachhinein, betrachtet man den Umgang mit Sachpolitik in Deutschland) wenig überraschenden Reaktionen der deutschen Bildungspolitik-Prominenz, die Kritik des Herrn Munoz zumindest stellenweise auf fruchtbaren Boden fällt und hier und da erkannt wird, daß das Beharren auf einem liebgewonnenen Status Quo nicht notwendigerweise der beste Weg ist.

burn all mp3s?

Friday, March 16th, 2007

Auf golem.de hat’s wiedermal interessantes Lese-Material für all jene, die schon immer wissen wollten, warum man MP3 nach Möglichkeit eher meiden sollte, sowie auch, warum die Möglichkeit trivialer (Software-)Patente insgesamt böse ist:


Sisvel bezeichnet sich selbst als “Patent Management Company” und hat in diesem Geschäft eine lange Historie. Gegründet 1982 lebte Sisvel zunächst, so unglaublich das klingen mag, vom allseits bekannten Lautstärke-Balken eines Fernsehers, der von links nach rechts größer wird.
..

Ohne Worte. Den ganzen Text gibt’s hier. Ausdrucken oder archivieren!

Tag des Verbrauchers

Thursday, March 15th, 2007

Was es so alles gibt: Wer heute früh schon beizeiten Nachrichten gehört hat, der hat gelernt, daß heute nicht “nur” irgendein Tag, sondern der “Europäische Tag des Verbrauchers” ist. Hmmm… Warum auch nicht. Andererseits: Vielleicht sollte man als Alternative (morgen? oder der Symbolik wegen eher “gestern”?) einen “Tag des Nicht-Verbrauchers” einführen? Sonst könnte einen das Gefühl des Versuchs beschleichen, die Bevölkerung des Kontinents lediglich auf eine Horde von Konsumenten mit mehr oder weniger gut gefülltem Geldbeutel zu reduzieren, deren einziger Zweck zwischen Geburt und Tod darin besteht, Dinge zu kaufen… Darüber hinaus, weil ich das heute für passend finde, Link und Bild (die’s als kleinen Button sonst ganz unten gibt) heute nochmal in groß, zur Feier des Tages, inclusive Dank an shesaiddestroy.org für die Site:

Keine Zielgruppe

Neue Ethik der Informationsgesellschaft

Thursday, March 15th, 2007

Für Sachen dieser Art hab ich vor Monaten schon die Kategorie “linkdump” eingerichtet – (weitestgehend, soweit mir möglich) kommentarlose Verweise auf Quellen, die ich für lesenswert halte. Aktuell daher, zu Beginn der CeBIT 2007, wiedermal heise: “Schaar fordert Integration von Datenschutz in die Informationstechnik.” In Zeiten, in denen der “Kampf gegen den Terror” ebenso allgegenwärtig ist wie der Irrglaube, Technologie könne die Dinge richten, die Politik und Gesellschaft über Jahr(zehnt)e hinweg zerschlagen haben, in Tagen, in denen scheinbar allerorts laut nach massiver, umfassenderer, konsequenterer Überwachung gerufen wird (und das erstaunlicherweise keine 20 Jahre nach dem Ende des letzten totalitären Überwachungsstaates auf deutschem Boden, und noch im gleichen Jahr, in der ein mehr oder weniger die Stasi-Problematik thematisierender Film einem Nachwuchsregisseur zu Oscar-Ehren verhilft, man also davon ausgehen sollte, daß die Menschen zumindest ansatzweise für das Thema Überwachung und dessen Auswirkung auf unser aller Privatleben sensibilisiert sind), hat jemand, der Datenschutz gegen Überwachung (und damit vermeintlich Sicherheit) zu propagieren versucht, denkbar schlechte Karten. Man kann insofern eigentlich nur hoffen, daß “Masse” in der Verbreitung solcher Texte hilft, den Gedanken etwa eines Herrn Schaar Bekanntheit und Vortrieb zu verleihen, woran ich gern mitwirken will. Weil: Der Mann hat recht.


Bei einer Fachveranstaltung Anfang der Woche in Berlin hatte der Datenschützer zudem die Forderung des Bundesrates nach einem schrankenlosen Auskunftsanspruch gegen Provider zur einfacheren Enttarnung von Urheberrechtsverletzern im Internet zurückgewiesen. Rechteinhaber dürfen seiner Ansicht nach nicht ohne richterliche Genehmigung auf die persönlichen Daten von Internetnutzern Zugriff erhalten. Generell werde ein Klima des generalisierten Misstrauens verbreitet, das “uns nicht mehr als verantwortungsbewusste Bürger sieht”.

Jetzt hab ich doch wieder viel mehr geschrieben, als ich wollte…

Brückenbauers Erbe.

Wednesday, March 14th, 2007

So, jetzt wird es also ernst für die Dresdner Waldschlößchenbrücke, ernst gleichermaßen für den “Weltkulturerbe”-Titel, den das Elbtal in und um Dresden deswegen nun wohl einbüßen dürfte. Mit dem gerichtlich verordneten Baubeginn wird es damit Zeit für die Stadt, sich dem Inhalt der ‘Büchse der Pandora’ zu stellen, die die Stadt selbst mit dem Bürgerentscheid vor reichlich zwei Jahren geöffnet hat.

Dabei ist der Status Quo die vermutlich für alle Seiten übelste denkbare Situation. Auf der einen Seite braucht es nur wenig Pessimismus Realismus, um zu sehen, wie sich die Dinge entwickeln werden: Die Frage des Zusammenbruchs der doch überschaubaren Mehrheit des Bürgerentscheides für den Brückenbau dürfte vermutlich angesichts des Baubeginnes und der damit verbundenen Folgen, spätestens aber bei “stehender” Brücke nur noch eine Frage nach dem “Wann?” und nicht nach dem “Ob?” sein – dann wird man sich vermutlich eher des Gerichtsurteiles erinnern, das den Baubeginn angeordnet hat, als der Grundlage, auf deren Basis diese Anordnung geschehen ist (der Motivation nämlich, dem demokratischen Prozeß des Bürgerentscheides zu verdientem Gehör zu verhelfen). Daß dann in einem Nicht-mehr-Welterbe-Elbtal die Richter und Politiker, die den Brückenbau nicht verhindert haben, eher im Kreuzfeuer stehen werden als jene, die im Bürgerentscheid die Grundlage dafür legten, wird man dann vermutlich geflissentlich übersehen.

Das ist aber eigentlich gar nicht das Problem. Viel schlimmer: Die gegenwärtige Situation ist eigentlich erst entstanden als Folge von Überspitzungen und Emotionalisierungen auf beiden Seiten – sowohl der der Brückenbefürworter als auch der -gegner. Natürlich braucht eine Stadt am Fluß Brücken, das wissen vermutlich Budapest und Prag genausogut wie London und Amsterdam und eben auch Dresden. Und statt der endlosen Diskussionen über diese Brücke hätte man wohl besser daran getan, sich auf den Konsens zu einigen, daß Brücken notwendig sind, und darüber nachzudenken, wie sich ein verkehrstechnisch sinnvolles Brückenkonzept mit den finanziellen Möglichkeiten und den im Hinblick auf Welterbe und Umwelt zu berücksichtigenden Gegebenheiten vereinen läßt. Stattdessen hat man lieber einen zweckfreien Bürgerentscheid vorangetrieben, in dem vermutlich das Gros der Autofahrer für diese Brücke gestimmt hat, weil die Alternative dazu “keine Brücke” gewesen wäre.

Der potentielle Verlust des Weltkulturerbe-Titels aufgrund derartiger streitsüchtiger “diese-Brücke-oder-keine” – Visionslosigkeit (nicht, daß es nicht genug alternative Konzepte gegeben hätte…) ist vielleicht noch trauriger als die Tatsache selbst. Der Stadt hätte eine verkehrstechnisch sinnvoll geplante Brücke genauso gutgetan wie der touristische und kulturelle Effekt des Status’ “Kulturerbe”. Letzteres ist nun wahrscheinlich dahin, und ersteres zumindest arg fragwürdig. Schade drum.

Bundestag, TLDs und Reis

Thursday, March 8th, 2007

Als ob wir keine anderen Sorgen haben derzeit: Wenn man heise.de glauben darf (und an Tagen vor und nach dem 1. April kann man das für gewöhnlich schon), dann beschäftigen sich unsere Parlamentarier derzeit gerade mit dem Initiieren neuer, fragwürdiger Top Level Domains:


Adresszonen wie .bayern, .nrw oder .berlin würden den Ländern und Gemeinden erlauben “sich noch stärker als bisher in ihrer Eigenheit wirtschaftlich und kulturell weltweit zu präsentieren”, heißt es in dem Antrag. Die Nachfrage nach Regional- und Cityadresszonen ist beträchtlich. In Städten wie London, New York City und Berlin würden beispielsweise heute schon mehr Domainregistrierungen verzeichnet als in über 150 Ländern, die bereits über eine eigene Top-Level-Domain verfügen.

Das mag ja alles sein, aber vielleicht sollte man sich vor Augen führen, daß DNS von der Idee her eine hierarchische Angelegenheit ist, und anstelle eines sinn- und zweckfreien Wildwuches von TLDs (heraufbeschworen dadurch, daß irgendwann selbst Hintertupfingen und seine 500 Einwohner unbedingt eine ebensolche haben wollen) lieber das hierarchische Modell konsequent und sinnvoll umsetzen. Daß nun “….bayern.de” so sehr viel sperriger als “…bayern” ist, steht zumindest ernstlich zu bezweifeln (die Frage, wo das Fehlen dreier Zeichen ein “Mehr” an “weltweiter Präsentation” sind, sei dahingestellt – insbesondere dann, wenn der TLD-Aufruf vielleicht noch auf einer Site endet, die es gerade mal in deutsch gibt). Aber dann müßte man vermutlich zuviel umdenken – schwierig in einem Land, in dem man durchaus auch “Antigua” mit “Aktiengesellschaft” gleichsetzt…

Konsum as Konsum can…

Tuesday, March 6th, 2007

“Kaufen und die Welt retten!” – der Artikel auf taz.de liest sich zunächst wie die finale Kapitulation vor der Konsum-Welt, vor einer Welt und einer Gesellschaft, in der das “Geld-gegen-Ware” – Prinzip nicht nur Triebkraft und Lieblingsbeschäftigung, sondern schlechthin Maxime, Sinn, Lebensinhalt geworden ist. Daß man hier in letzter Instanz durch genau dieses Verhalten gute Dinge tun, vielleicht sogar die Welt retten zu können glaubt, scheint eigentlich nur normal. Das Fazit eines lesenswerten Artikels, treffend wie auch (vermutlich) illusorisch:


Mit den Kapitalisten ist es wie mit den Kindern: Sie brauchen Regeln. Und wer ist dafür da, verbindliche Regeln zu formulieren? Got it! Die Politiker! Wie wär’s, wenn sie sich über strengere ökologisch-technologische Richtlinien für die Produktion der Dinge Gedanken machen würden, statt so zu tun, als könnte “der Verbraucher” durch Selbststeuerung die Probleme lösen, die nur durch klare Regeln entschärft werden können?

Noch was zum Ausdrucken für den Missionierungs-Stapel…

wtp+tomcat – Tutorial #2: Status-Servlet

Monday, March 5th, 2007

In Teil 1 des wtp+tomcat – Tutorials ging es in erster Linie darum, die Umgebung in Gang zu bringen, ein leeres Projekt zu erzeugen und mittels einer einfachen JSP-Datei zu demonstrieren, daß die Dinge so zusammenspielen, wie sie sollen. Vermutlich läßt sich, mit diesen Technologien bewaffnet, schon eine große Menge der Anwendungsfälle prinzipiell abdecken. Ob das allerdings immer besonders elegant und/oder sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt. Dafür hat die JEE in der Web-Schicht noch mehr interessante Dinge zu bieten…

(more…)